Verdacht auf gewerbsmässigen Drogenhandel: Fünf Personen festgenommen
Am Dienstag, 13. Oktober 2026, wurden in den Kantonen Obwalden, Nidwalden und Luzern fünf Personen festgenommen. Mehrere weitere Personen wurden angehalten und kontrolliert. Die Festgenommenen stehen im Verdacht, von Obwalden aus in mehreren Zentralschweizer Kantonen gewerbsmässig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
Den Festnahmen gingen mehrmonatige Ermittlungen der Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft voraus. An den koordinierten Zugriffen beteiligten sich rund 50 Mitarbeitende sämtlicher Zentralschweizer Polizeikorps. Im weiteren Verlauf wurde auch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit beigezogen.
Im Rahmen der Aktion wurden sieben Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte verschiedene Betäubungsmittel, darunter Kokain, Crack und weitere synthetische Drogen, sowie Waffen, Bargeld und ein Fahrzeug sicher.
Die Staatsanwaltschaft Obwalden hat beim Zwangsmassnahmengericht für die fünf festgenommenen Personen Untersuchungshaft beantragt. Aufgrund der Kollusionsgefahr (Gefahr von Absprachen oder der Beeinflussung von Beweismitteln) sowie der beschränkten Haftplatzkapazitäten sind die Betroffenen derzeit in Untersuchungsgefängnissen in den Kantonen Basel-Stadt, Zürich, Zug und Nidwalden untergebracht.
Aufgrund der laufenden Untersuchung können derzeit keine weitergehenden Auskünfte erteilt werden. Für Interviews steht Oberstaatsanwalt Lukas Zumstein am Freitag, 16. Oktober 2026, von 10:00 bis 11:00 Uhr zur Verfügung.