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Gesundheitsförderung Ältere Menschen

Für ältere Menschen und deren Betreuungs- und Bezugspersonen gibt es verschiedene Angebote im Kanton Obwalden, die die Gesundheit von älteren Menschen stärken sollen. Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Projekte und Angebote:

Direkt für ältere Menschen:

Roter Kegel

 

Für Bezugs- und Betreuungspersonen von älteren Menschen:

Blauer Kegel

 

 

sicher stehen - sicher gehen

Roter und blauer Kegel

Rund 30% der Menschen über 65 Jahren stürzen jährlich, wobei diese Rate bei den über 80-jährigen bereits 50%. Stürze im Alter sind eine weitverbreitete Problematik und stellen ein enormes gesundheitliches Risiko dar. Die Ursachen sind vielseitig - sie können biologischen, sozioökonomischen, umwelt- oder verhaltensbedingten Ursprungs sein. Wer aber regelmässig trainiert, kann dem altersbedingten Abbau von Muskelkraft und Gleichgewichtssinn entgegenwirken. 

An diesem Punkt setzt die Kampagne "sicher stehen - sicher gehen" an. Es handelt sich dabei um ein Projekt der Beratungsstelle für Unfallverhütung, der Pro Senectute und Gesundheitsförderung Schweiz mit fachlicher Unterstützung der Rheumaliga Schweiz, Physioswiss und des Ergotherapeuten /-innen Verbands Schweiz entwickelt haben. Neben wertvollen Tipps zur Minimierung von Risikofaktoren bieten sie diverse Übungsmaterialien, die auf die Sturzprävention abzielen

Ausserdem bieten sie eine Übersicht über Kurse, die unter dem sicher stehen - sicher gehen - Label laufen. Diese zertifizierten Bewegungskurse und -angebote erfüllen die Trainingskriterien der Kampagne und gewährleisten dadurch einen sturzpräventiven Fokus. Das Label dient Erwachsenen im Alter von 50+ Jahren als Orientierungshilfe bei der Kurswahl. 

Kursübersicht: Kurse finden - Aktiv und unabhängig im Alter (sichergehen.ch)

Kontakt:

BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung

Tel. +41 31 390 22 22

info@sichergehen.ch

 

Migesplus

Roter und blauer Kegel

Migesplus ist ein Portal für gesundheitliche Chancengleichheit des Schweizerischen Roten Kreuzes. Es unterstützt Vermittlerinnen, Multiplikatoren, Sozialarbeitende und Gesundheitsfachpersonen, indem Gesundheitsinformationen in 56 Sprachen bereitgestellt werden. Gesundheitsorganisationen können bei der Entwicklung und Verbreitung von Gesundheitsinformationen und Präventionskampagne darauf zurückgreifen und somit auf geeignete Weise mit der Migrationsbevölkerung kommunizieren. Ausserdem werden Fachpersonen mit Informationen und Praxistipps zu diversen Themen wie Kommunikation/Dolmetschen, Patientengesprächen im Migrationskontext oder Aufenthaltsstatus und Sozialversicherungen unterstützt. 

Links: Gesundheitsinformationen für alle | migesplus.ch

Kontakt:

Katharina Liewald

Tel. +41 58 400 45 24

info@migesplus.ch

 

Wie geht's dir?

Roter und blauer Kegel

Psychische Erkrankungen gehen uns alle etwas an: Jeder zweite Mensch erkrankt in seinem Leben einmal psychisch. Das ist sowohl für die Betroffenen wie auch für ihre Angehörigen mit viel Leid verbunden, führt zu Arbeitsausfällen und Gesundheitskosten. Es lohnt sich darum, in die Prävention von psychischen Erkrankungen und Förderung der psychischen Gesundheit zu investieren.

Die "Wie geht's dir?" – Kampagne von Pro Mente Sana im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz hat zum Ziel, in der Thematik psychische Gesundheit zu sensibilisieren. Drei Leitsätze definieren die Absicht der Kampagne:

Die Kampagne macht Mut, über psychische Belastungen zu sprechen: Über Probleme zu reden kann entlasten und macht es möglich Hilfe zu erhalten. Das ist wichtig, denn je länger eine psychische Belastung andauert, desto grösser ist die Gefahr, dass sie zu einer ernsthaften Erkrankung wird. Und: Je früher eine Erkrankung behandelt wird, umso günstiger ist der Heilungsverlauf.

Die Kampagne zeigt auf, dass psychische Gesundheit gefördert werden kann: Die Psyche kann – genau wie der Körper – gestärkt und gepflegt werden. Neben konkreten Gesprächstipps vermittelt die Kampagne weitere Impulse zur Förderung der psychischen Gesundheit.

Die Kampagne macht Unterstützungsangebote bekannt: Psychische Erkrankungen sind gut behandelbar. Im Rahmen der Kampagne werden Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige bekannt gemacht

Kontakt: Lydia Hümbeli, Fachverantwortliche Projekte Gesundheitsamt

Link: Wie geht's dir?-Kampagne

 

ensa Kurse

Roter und blauer Kegel

ensa ist die Schweizer Version des australischen Programms Mental Health First Aid und bietet seit 2019 Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit an. In den Kursen wird Erwachsenen (Eltern, Betreuungspersonen, Bezugspersonen, Multiplikatoren und Multiplikatorinnen) das Basiswissen über die häufigsten psychischen Krankheiten und Krisen (Depression, Angststörung, Psychose und Suchterkrankungen) vermittelt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen Probleme rechtzeitig zu erkennen, diese wertfrei anzusprechen sowie Betroffene zu professioneller Hilfe zu ermutigen. Das SRK Unterwalden bietet derzeit jährlich je einen solchen mehrteiligen Kurs in Sarnen und in Stansstad an.

Kontakt: info@srk-unterwalden.ch

Link: ensa Kurse

 

Generationentreff Sarnen

Roter und blauer Kegel

Der alte Spielplatz direkt neben dem Bahnhof Sarnen verkam über die Jahre zu einem nicht besonders ansprechenden und darum kaum genutzten Platz. Er wird nun mit neuen Spielgeräten und aktivierenden Generationengeräten aufgewertet und dadurch ein Begegnungsort für jung und alt darstellen. Konkret wird dafür die Infrastruktur mit attraktiven Spielgeräten, neuen Sitzgelegenheiten, einer Kinderbücherbox, einem Schrank für Gesellschaftsspiele, speziell für die generationsübergreifende Aktivierung konzipierten Bewegungsgeräten und weiteren attraktiven Elementen erweitert. In Zusammenarbeit mit dem Alters- und Pflegeheim «am Schärme», der Kindertagesstätte «Chinderhuis», den Sarner Schulen und weiteren Institutionen soll ein Ort entstehen, wo sich die Generationen treffen und austauschen können. So kann sich der Platz sowohl für spontane Treffen als auch für gezielte Angebote für die Sarner Bevölkerung etablieren und das Dorfzentrum aufwerten.

Dieses Projekt wird von Obwaldä isch zwäg vor dem Hintergrund der Ziele Bewegungsförderung und gesellschaftliche Teilhabe unterstützt und fachlich begleitet.

Kontakt: Dominik Imfeld

 

Zeitgut

Roter und blauer Kegel

Nachbarschaftshilfe stellt einen zentralen Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der sozialen Integration dar. Je nach Lebenssituation können diverse Aufgaben und Angelegenheiten im Alltag eine grosse Herausforderung darstellen: Bügeln, Haustiere beaufsichtigen, Einkaufen, Reparaturen oder die Entlastung von Angehörigen. Vielleicht besteht aber auch einfach das Bedürfnis nach gesellschaftlicher Teilhabe in Form von gemeinsamen Spaziergängen, Spielen oder Vorlesen.

Die Genossenschaft Zeitgut Obwalden hat sich zum Ziel gemacht, dahingehend Unterstützung zu bieten, indem Sie Gebende und Nehmende für solche Arbeiten vermitteln. Dem Gebenden wird die investierte Zeit auf ein persönliches Zeitkonto gutgeschrieben, von welchem er Gebrauch machen kann, wenn er selbst Unterstützung benötigt.

Da das Fördern der Nachbarschaftshilfe auch ein zentrales Anliegen des Kantons ist, wird im Rahmen von Obwaldä isch zwäg eng mit der Genossenschaft Zeitgut Obwalden zusammengearbeitet. Der zentrale Inhalt dieser Zusammenarbeit beläuft sich auf eine stärkere Verbreitung des Angebots und einen engen Austausch bezüglich diverser Projekte.

Kontakt:

Matteo Rossier

Geschäftsführer Koordination

Tel.: +41 79 302 26 84

 

Strukturelle Bewegungsförderung

Roter Kegel

Damit die älteren Menschen möglichst lange aktiv und selbstständig bleiben können, ist es von zentraler Bedeutung, dass ihr Lebensraum entsprechend ausgerichtet ist. Ein weiterer Fokus des Kantonalen Aktionsprogrammes ist daher die strukturelle Bewegungsförderung. Es geht darum, in den Lebensräumen der älteren Menschen Umstände zu identifizieren, die Hindernisse und Barrieren darstellen können - dies können zum Beispiel zu hohe Randsteine oder zu wenig Sitzmöglichkeiten sein. Im Hinblick auf eine altersfreundliche Dorf- und Raumgestaltung wird es in Gemeinden und Quartieren Rundgänge geben, um sich ein Bild der Situation zu verschaffen und Handlungsfelder zu erkennen. Im Sinne eines partizipativen Ansatzes wird hierbei die Zielgruppe direkt mit einbezogen und deren Bedürfnisse erhoben.

 

Zusammenarbeit Organisationen und Gemeinden

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Akteure ist für den Erfolg des Kantonalen Aktionsprogrammes mit Fokus Alter elementar. Das Gesundheitsamt steht daher in einem engen Austausch mit sämtlichen Obwaldner Gemeinden und diversen Organisationen wie dem Schweizerischen Roten Kreuz, Pro Senectute, Zeitgut, Spitex, Curaviva, OW Cura, Alzheimervereinigung und der Krebsliga. Es geht dabei um die Planung von gemeinsamen Projekten, einen Erfahrungsaustausch sowie die fachliche Begleitung. Durch diese Vernetzung sollen Synergien entstehen und Ressourcen optimal genutzt werden können.

 

Zugehörige Objekte

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