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Raumplanung

Kantonale Richtplanung
Der Richtplan ist das strategische Führungsinstrument des Regierungsrates für die räumliche Weiterentwicklung von Obwalden. Im Richtplantext werden konkrete Aufgaben und Massnahmen formuliert, in der Richtplankarte werden sie räumlich dargestellt. Der Richtplan ist für das Handeln der Behörden verbindlich. Kantonale Richtplanung

Nutzungsplanung
Die Nutzungspläne (oder Zonenpläne) der Gemeinden regeln die Nutzung des Bodens. Sie unterscheiden im Wesentlichen Bau-, Landwirtschafts- und Schutzzonen. Die Aussagen der Nutzungspläne und der dazugehörigen Nutzungsbestimmungen im Baureglement sind allgemein verbindlich. Kommunalen Nutzungspläne 

Kantonale Richtplanung

Kantonale Richtplanung Der Richtplan ist das zentrale Führungsinstrument des Kantons zur Steuerung der räumlichen Entwicklung. Der Kanton definiert damit seine mittel- bis langfristigen Planungsa…

Kantonale Richtplanung

Der Richtplan ist das zentrale Führungsinstrument des Kantons zur Steuerung der räumlichen Entwicklung. Der Kanton definiert damit seine mittel- bis langfristigen Planungsabsichten, seinen Handlungsspielraum und stimmt diese mit den Vorhaben des Bundes sowie der Gemeinden und der Nachbarkantone ab. Die Richtplanung des Kantons ist behördenverbindlich und hat von Gesetzes wegen Vorgaben für die nachgelagerte Nutzungsplanung zu formulieren.

Der Obwaldner Richtplan ist als dynamisches und entwicklungsfähiges Führungs- und Koordinationsinstrument konzipiert. Der Richtplan wird in der Regel im Jahresturnus angepasst. Anträge für Anpassungen des kantonalen Richtplans können bis am 1. September jedes Jahres an das Amt für Raumentwicklung und Verkehr gerichtet werden.

Der kantonale Richtplan setzt sich aus Richtplantext und -karte zusammen. Diese sind durch gegenseitige Verweise aufeinander abgestimmt. Darüber hinaus werden ergänzende Informationen zum kantonalen Richtplan in einem erläuternden Bericht zusammengefasst.

Damit der kantonale Richtplan seiner Funktion als Führungsinstrument gerecht werden kann, wird ein Monitoring und Controlling eingerichtet, mit dem die Zielerreichung der richtplanerischen Festlegungen periodisch überprüft wird und die Berichterstattung an die zuständigen Behörden erfolgen kann.

Der Richtplan 2019 wurde am 12. September 2019 vom Kantonsrat genehmigt. Die Genehmigung des Bundesrats erfolgte im Juni 2020 für die Teile "Raumentwicklungsstrategie" und "Siedlung" und im Juni 2021 für die Teile "Verkehr", "Natur und Landschaft", "Tourismus und Freizeit" sowie "Übrige Raumnutzungen". Die Genehmigungen den Bundesrats sind unter folgendem Link ersichtlich: Genehmigung Bundesrat

Richtplan 2019

Kommunale Nutzungsplanung

Die Gemeinden legen in ihren Nutzungsplänen (auch genannt Zonenpläne) die Nutzung des Bodens grundeigentümerverbindlich fest. In kommunalen Bau- und Zonenreglementen definieren sie die Bebaubarkeit d…

Die Gemeinden legen in ihren Nutzungsplänen (auch genannt Zonenpläne) die Nutzung des Bodens grundeigentümerverbindlich fest. In kommunalen Bau- und Zonenreglementen definieren sie die Bebaubarkeit der einzelnen Quartiere und Parzellen. Dabei beachten die Gemeinden die Interessen von Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt. Im Wesentlichen werden Bau-, Landwirtschafts- und Schutzzonen unterschieden. Nutzungspläne (und Änderungen daran) werden in der Regel vom zuständigen Gemeinderat erarbeitet und nach der öffentlichen Auflage durch die Gemeindeversammlung oder an einer Urnenabstimmung erlassen. Sie benötigen in jedem Fall eine Genehmigung durch den Regierungsrat. Das Team Raumentwicklung berät die Gemeinden in raumplanerischen Fragen und prüft die kommunalen Nutzungspläne.

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