Wirtschaftsbarometer Obwalden: Die angespannte Geopolitik wirkt sich auf die Obwaldner Wirtschaft aus
Die Exportindustrie im Kanton Obwalden steht infolge der globalen Unsicherheit und des starken Schweizer Frankens unter erheblichem Druck. In Kombination mit den US-Zöllen führt dies zu einer deutlichen Belastung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Vor dem Hintergrund dieser herausfordernden Marktbedingungen werden Investitionsprojekte öfter zurückgestellt. Die Wertschöpfung in der Investitionsgüterindustrie in Obwalden wird deshalb im laufenden Jahr voraussichtlich erneut abnehmen.
Die Bauwirtschaft wächst leicht
Die Bauwirtschaft profitiert von Massnahmen zur Verkehrsinfrastruktur wie den Tiefbauarbeiten für den A8-Vollanschluss Alpnach Süd. Im Hochbau laufen die Baubewilligungsphasen für Wohnprojekte in Engelberg und Sarnen. Der allgemeine Bewilligungs- und Gesuchstrend bewegte sich in den letzten Monaten auf einem konstanten, niedrigen Niveau. Als limitierender Faktor wirkt insbesondere die Flächenknappheit im Wohn- und Gewerbesegment. Die Leerstandsquote ist in Obwalden weiterhin sehr tief mit 0,5 Prozent (CH: 1,0 Prozent) im Jahr 2025. Das Problem der Wohnungsknappheit bleibt eine grosse Herausforderung.
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| Publikation Wirtschaftsbarometer Obwalden Nr. 8 - Juni 2026 (PDF, 1.91 MB) | Download | 1 | Publikation Wirtschaftsbarometer Obwalden Nr. 8 - Juni 2026 |
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