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Obwalden
im Herzen der Schweiz – überraschend einzigartig

Covid-19-Härtefallfinanzhilfen für Obwaldner Unternehmen (Härtefallmassnahmen)

Zuständiges Departement: Volkswirtschaftsdepartement

Der Kanton Obwalden öffnet vom 5. bis zum 19. Mai 2021 ein zweites Zeitfenster für die Gesuchseinreichung von Covid-19-Härtefallmassnahmen. Unternehmen, die von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind, können neu bereits ab einem Umsatz von 50 000 Franken Unterstützungsgelder beantragen. Die Bezugshöchstgrenze wird auf 1,2 Millionen Franken erhöht. Die Gesuche müssen korrekt und vollständig ausgefüllt und mit den erforderlichen Unterlagen versehen sein. Alle relevanten Informationen zum Gesuchsprozess finden Sie auf dieser Webseite. Weitere Informationen zum Entscheid des Regierungsrats finden Sie in der Medienmitteilung vom 29. April 2021.

Stand: 5. Mai 2021

Der Kanton Obwalden beteiligt sich an den Covid-19-Härtefallmassnahmen des Bundes. Unternehmen, die von der Coronakrise besonders betroffen sind und die gesetzlich vorgegebenen Bedingungen erfüllen, können finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand beantragen.

Zweites Zeitfenster für die Einreichung von Gesuchen vom 5. bis zum 19. Mai 2021
Der Regierungsrat hat entschieden, ein zweites Zeitfenster für die Gesuchseinreichung vom 5. Mai 2021 bis zum 19. Mai 2021 zu öffnen. Erkenntnisse aus dem ersten Eingabefenster werden umgesetzt. Wo immer möglich, wird das Verfahren vereinfacht. Wichtig ist jedoch, dass die Gleichbehandlung mit den Gesuchstellern aus der ersten Runde gewährleistet ist.

Kein erneutes Gesuch nötig
Unternehmen, die bereits ein Gesuch eingereicht haben, müssen kein neues Gesuch nachreichen. Allfällig für die erneute Überprüfung der Gesuche benötigte Unterlagen werden vom Kanton direkt bei den Unternehmen nachgefordert. Das Volkswirtschaftsdepartement wird die Unternehmen, welche den Umsatzrückgang von 40 Prozent knapp nicht erreicht haben, direkt informieren. Diese erhalten die Möglichkeit, die benötigten Unterlagen nachzureichen. Unternehmen, welche die Mindestumsatzgrenze von 100 000 Franken nicht erreicht haben, werden ebenfalls direkt kontaktiert.

Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen
Unternehmen können grundsätzlich ein Gesuch für Härtefallfinanzhilfe einreichen, wenn sie im Kanton Obwalden ihren Sitz haben und in der Schweiz eine operative Geschäftstätigkeit ausüben, eigene Geschäftsräumlichkeiten nutzen oder eigenes Personal beschäftigen. Ausserdem muss mindestens eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Behördlich angeordnete Betriebsschliessung von min. 40 Tagen seit dem 1. November 2020
  • Umsatzeinbruch von min. 40 % während den letzten 12 Monaten verglichen mit Ø-Umsatz der Jahre 2018/19
  • Umsatzeinbruch von min. 40 % im Jahr 2020 verglichen Ø-Umsatz der Jahre 2018/19

Unternehmen sind ausserdem nur dann unterstützungsberechtigt, wenn sie im Jahr 2018 und 2019 einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 50 000 Franken erzielt haben.

So können Sie ein Gesuch einreichen

  1. Leitfaden für Gesuchsteller hier herunterladen und studieren.
  2. Im Leitfaden beschriebene Unterlagen bereitstellen.
  3. Elektronisches Gesuchsformular unter https://haertefallgesuch.ow.ch ausfüllen.
  4. Ein Hilfsformular zur Liquiditätsplanung 2021 können Sie hier herunterladen.

Damit der Prozess speditiv und korrekt abgewickelt werden kann, müssen die Gesuche vollständig und sauber ausgefüllt eingereicht werden. Unvollständige Gesuche werden zurückgewiesen und müssen vollständig neu eingereicht werden.

Anlaufstelle für Fragen zur Gesuchseinreichung
Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren Treuhänder zu wenden. Kostenlose Unterstützung für eine korrekte Antragsstellung erhalten Sie zudem über «zentralschweiz innovativ», ein Programm der Kantone zur Förderung von Innovation und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Zentralschweiz.
Telefon: 041 349 58 04
E-Mail: eh@zinno.ch

Informationen zu den Entscheidungskriterien
Über die Gesuche entscheidet das vom Regierungsrat eingesetzte Expertengremium. Dieses steht unter dem Vorsitz von Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler. Das Expertengremium orientiert sich bei seinen Entscheiden über die Höhe der Finanzhilfen an verschiedenen Grundsätzen. Nebst dem minimalen Finanzbedarf spielen ungedeckte Fixkosten, der Umsatzrückgang, die innerbetrieblichen Anstrengungen und die Einschätzung der Überlebensfähigkeit eines Unternehmens eine Rolle. Die Entscheide des Expertengremiums sind nicht anfechtbar.

Zum aktuellen Bearbeitungsstand
Im ersten Zeitfenster vom 1. Februar bis 12. März 2021 gingen beim Kanton Obwalden 185 Härtefallgesuche ein. Bisher wurden 142 Gesuche positiv beurteilt. Insgesamt wurden 4,2 Millionen Franken à-fonds-perdu-Beiträge ausbezahlt. Da in der ersten Tranche lediglich 7 Millionen Franken zur Verfügung stehen, mussten in einem ersten Schritt mehrheitlich Teilzahlungen vorgenommen werden.

Weitere Informationen zu den kantonalen Härtefallmassnahmen
Der Kantonsrat hat am 28. Januar 2021 einen Rahmenkredit von 7 Mio. Franken beschlossen. Am 5. März 2021 hat der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Zusatzkredit von 17 Millionen Franken zum bereits bewilligten Rahmenkredit beantragt (Medienmitteilung). Der Kantonsrat hat den Zusatzkredit am 1. April 2021 genehmigt. Mit den gesamthaft 24 Millionen Franken stehen den Obwaldner Unternehmen somit die maximalen Bundesgelder zur Verfügung. Der Kanton ist verpflichtet, an diesen Betrag einen Anteil von 7,2 Millionen Franken beizusteuern (30 Prozent). Dabei kann er nach Rücksprache mit den Gemeinden auch auf deren Unterstützung zählen. Der Kantonsratsbeschluss vom 1. April 2021 untersteht dem fakultativen Finanzreferendum. Dieses läuft am 10. Mai 2021 ab. Die Auszahlung zusätzlicher à-fonds-perdu-Beiträge und die Gewährung der Mehrheit der Bankdarlehen können deshalb frühestens ab dem 12. Mai 2021 erfolgen (vgl. Medienmitteilung).

Gesetzliche Grundlagen

Für Fragen zum Härtefallprogramm stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
13.30 bis 15.30 Uhr


Publikationen



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