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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Coronavirus: Gesundheitsamt verzichtet momentan auf verstärkte Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid-19

Die Ansteckungen mit Covid-19 haben auch im Kanton Obwalden in den letzten Tagen stark zugenommen. Die meisten Personen haben sich im privaten Umfeld oder am Arbeitsplatz angesteckt. Das Gesundheitsamt beobachtet die Entwicklung der Fallzahlen laufend, sieht momentan aber noch von weiteren flächendeckenden Massnahmen ab.

Der Kanton Obwalden wurde bisher vom Coronavirus weitgehend verschont. In den letzten Tagen ist die Anzahl an Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, allerdings stark gestiegen. In den letzten zwei Wochen haben sich 47 mit dem Virus infiziert, aktuell befindet sich eine Person wegen Covid-19 in Spitalbehandlung. Eine Person ist in Folge von Covid-19 verstorben. Es handelt sich um eine ältere Person, welche an verschiedenen Vorerkrankungen gelitten hat. Der Kanton Obwalden hat zudem zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie den Grenzwert von 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen überschritten. Ab diesem Wert empfiehlt die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) die Einführung weitergehender Schutzmassnahmen. "Ich verstehe, dass diese Zahlen zu Verunsicherungen in der Bevölkerung führen können", sagt Finanz- und Gesundheitsdirektorin Maya Büchi-Kaiser, "jedoch fallen bei einwohnerschwachen Kantonen wie Obwalden Schwankungen der Fallzahlen in dieser Statistik stärker ins Gewicht."

Die meisten Ansteckungen sind auf das private Umfeld und den Arbeitsplatz zurückzuführen. Ein Grossteil der aktuell positiv getesteten Personen hat sich an zwei isolierten Orten – ein Alterszentrum und ein Unternehmen – infiziert. Die Betroffenen wurden isoliert und deren Kontaktpersonen in Quarantäne versetzt. Das Contact-Tracing ist durch das Gesundheitsamt sichergestellt.

In Absprache mit dem Kantonsarzt und den umliegenden Kantonen hat sich das Gesundheitsamt entschieden, auf weitere flächendeckende Massnahmen wie eine Maskenpflicht in Verkaufsläden und anderen öffentlich zugänglichen Innenräumen zu verzichten. "Wir beobachten die Entwicklung der Fallzahlen aufmerksam, wollen das private und öffentliche Leben momentan aber nicht weiter einschränken", erklärt Maya Büchi-Kaiser. Verschärft sich die Lage weiter, wird der Regierungsrat aber konkrete Massnahmen prüfen und nötigenfalls einführen.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus appelliert die Obwaldner Finanz- und Gesundheitsdirektorin an die Verantwortung jedes Einzelnen: "Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Die bisherigen Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiterhin: Halten Sie Abstand, waschen Sie sich gründlich die Hände, tragen Sie eine Schutzmaske, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und bleiben Sie bei Symptomen zu Hause."

Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die geltenden Bestimmungen hin, wonach sich Rückkehrer aus Risikogebieten innert zwei Tagen nach ihrer Rückkehr via Online-Formular oder unter Telefon 041 666 67 99 beim Gesundheitsamt melden müssen.

Die SwissCovid App für Mobiltelefone (Android/iPhone) trägt ebenfalls zur Eindämmung des neuen Coronavirus bei. Sie ergänzt das klassische Contact-Tracing und hilft somit, Übertragungsketten zu stoppen. Die SwissCovid App ist im Apple Store und Google Play Store verfügbar. Eine Anleitung finden Sie im untenstehenden Video und auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Klicken Sie hier, um das Video zu starten.
Beachten Sie bitte, dass das Video auf einer Drittplattform läuft. Wenn Sie das Video aufrufen, gelangen Ihre Datenspuren (IP-Adresse) an diese Plattform.

Personen, die sich krank fühlen oder einen Verdacht auf eine Coronainfektion hegen, sollen sich an ihren Hausarzt / ihre Hausärztin oder am Wochenende an den ärztlichen Notfalldienst (Tel. 041 660 33 77) wenden.


Dokument MM_Gesundheitsamt_Covid-19.pdf (pdf, 23.2 kB)


Datum der Mitteilung 13. Okt. 2020