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Covid-19-Härtefallfinanzhilfen für Obwaldner Unternehmen (Härtefallmassnahmen)

Der Obwaldner Regierungsrat will besonders betroffene Unternehmen auch im zweiten Halbjahr 2021 und im ersten Quartal 2022 unterstützen. An seiner Sitzung vom 3. Mai 2022 hat er die Ausführungsbestimmungen für ein zweites Härtefallprogramm verabschiedet. Vom 9. Mai bis 5. Juni 2022 konnten von der Pandemie besonders betroffene Unternehmen ihre Anträge für Unterstützungsbeiträge einreichen.

Stand: 7. Juni 2022

Das erste Obwaldner Härtefallprogramm deckte den Zeitraum bis Ende Juni 2021 ab. Unternehmen einzelner Branchen litten aber auch nach dem 1. Juli 2021 noch unter Covid-19-bedingten Einbussen. Für diese Unternehmen werden die Härtefallmassnahmen für das zweite Halbjahr 2021 und für das erste Quartal 2022 weitergeführt (Härtefallprogramm 2). Es werden ausschliesslich à-fonds-perdu-Beiträge ausgerichtet (vgl. Medienmitteilung vom 5. Mai 2022).

Massgebend sind die ungedeckten Kosten
Antragsberechtigt sind Unternehmen, welche die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen und wegen der behördlichen Massnahmen zur Pandemiebekämpfung ungedeckte Kosten aufweisen. Berücksichtigt wird lediglich der liquiditätswirksame sowie notwendige Aufwand. Für eine Anspruchsberechtigung für das zweite Halbjahr 2021 muss zudem ein Verlust in der Jahresrechnung 2021 ausgewiesen sein. Entgangener Gewinn wird nicht entschädigt.

Entscheid über die Gesuche
Vom 9. Mai 2022 bis 5. Juni 2022 konnten die Anträge elektronisch eingereicht werden. Die eingegangenen Gesuche werden aktuell geprüft. Über die Gesuche entscheidet das vom Regierungsrat eingesetzte Expertengremium. Dieses steht unter dem Vorsitz von Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler. Massgebend sind die Vorgaben auf Bundesebene. Gegen die Verfügungen des Expertengremiums kann Beschwerde erhoben werden.

Gesetzliche Grundlagen

Bei Fragen zum Härtefallprogramm stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

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