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Obwalden
im Herzen der Schweiz – überraschend einzigartig

Erleichterungen und fünf Millionen Franken Soforthilfe zur Stützung der Obwaldner Wirtschaft in der Corona-Krise

Die Corona-Krise und die Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus und zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung haben einschneidende Folgen für die Wirtschaft, insbesondere kleine Unternehmen und selbständig Erwerbende, Landwirte und Kulturschaffende. Der Regierungsrat hat die Situation und Handlungsmöglichkeiten zusammen mit der Spitze der Obwaldner Kantonalbank OKB analysiert und Erleichterungen sowie Stützungsmassnahmen beschlossen. Die OKB wird 5 Millionen Franken für die Soforthilfe zur Verfügung stellen.

Die vom Bundesrat am 16. März 2020 verordneten drastischen Massnahmen haben nicht nur einschneidende Auswirkungen auf die Bevölkerung, sondern vor allem auch auf die Wirtschaft und Arbeitswelt im Kanton Obwalden. Das Verbot von Veranstaltungen sowie die Schliessung aller Gastrobetriebe, Kultureinrichtungen, Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe sowie Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen (z.B. Coiffeure und Kosmetik) wird die Wirtschaft hart treffen. Vor allem kleine Unternehmen und selbständig Erwerbende, Landwirte, Kulturschaffende usw. im Kanton Obwalden werden aufgrund des Coronavirus unverschuldet vor Liquiditätsproblemen stehen.

Nebst der angekündigten Bundeshilfe ist auch der Kanton Obwalden gefordert, den besonders betroffenen Unternehmen in dieser Situation Hand zu bieten. „Die Gesundheit unserer Bevölkerung und die Aufrechterhaltung des Gesundheitsversorgungssystems hat auch in Obwalden Priorität. Gleichzeitig müssen aber sehr schnell und unbürokratisch Massnahmen zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen angegangen werden“, hält Landammann Josef Hess fest.

Der Regierungsrat hat zusammen mit der Spitze der Obwaldner Kantonalbank OKB die Situation und Handlungsmöglichkeiten analysiert. Gestützt auf die gemeinsame Analyse mit dem Regierungsrat hat der Bankrat der OKB die Schaffung eines Fonds zur Unterstützung der am härtesten betroffenen Firmen beschlossen und diesen mit fünf Millionen Franken geäufnet. „Als Bank der Obwaldnerinnen und Obwaldner wollen wir Verantwortung übernehmen und rasch dazu beitragen, dass die Obwaldner Wirtschaft möglichst ohne gravierende Schäden davon kommt“, begründet Bruno Thürig, CEO der OKB dieses Engagement. „Damit sollen vor allem Firmen, insbesondere Kleinstunternehmen, unterstützt werden, die es am härtesten trifft, weil sie beispielsweise nicht auf Unterstützung des Bundes hoffen können.“ Auch Nicht-Kunden der OKB können Anträge für einen Kredit stellen, jedoch wird erwartet, dass zuerst Lösungen mit der jeweiligen Hausbank gesucht werden. Die OKB arbeitet mit Hochdruck daran, die notwendige Organisation in Kürze auf die Beine zu stellen. Weitere Informationen dazu folgen.

Seitens der kantonalen Verwaltung setzt der Regierungsrat alles daran, die betroffenen Unternehmen mit weiteren Erleichterungen unbürokratisch zu unterstützen. Dazu hat er folgende Massnahmen beschlossen:

  • administrative Erleichterungen für die Kurzarbeit
  • umgehende Begleichung von Kreditorenrechnungen
  • kulante Berücksichtigung der persönlichen Lage bei Zahlungsschwierigkeiten

Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler trifft sich heute mit Vertretern des Gewerbeverbandes, Bankinstituten sowie den Obwaldner Mitgliedern des eidgenössischen Parlaments, um an einem „runden Tisch“ weitere Massnahmen zu prüfen und zu konkretisieren. Unser oberstes Ziel ist eine unkomplizierte Hilfestellung für die Antragsteller. Uns ist klar, dass uns die administrative Abwicklung noch vor grosse Herausforderungen stellen wird, aber wir werden auch dafür eine Lösung finden“, ist Regierungsrat Daniel Wyler überzeugt.

Auch die OKB beschäftigt sich weiter mit der Frage, wie sie zusätzlich helfen kann, die Obwaldner Wirtschaft nach der Krise wieder anzukurbeln. So schenkt sie all ihren Inhaberinnen und Inhabern von Partizipationsscheinen im Zusammenhang mit der Absage der PS-Versammlung einen Obwaldner Gastro-Gutschein, um die Gastrobetriebe nach der Krise zu unterstützen.


Dokument 20-17_MM_RR_OKB_Soforthilfe_Coronavirus.pdf (pdf, 22.6 kB)


Datum der Neuigkeit 19. März 2020