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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Gemeinsames Engagement von Kanton und Gemeinden in der Förderung der Kleinkinder

Der Regierungsrat hat die Strategie „Frühe Kindheit“ zur Kenntnis genommen. Sie definiert fünf Handlungsfelder, um die gesunde und ganzheitliche Entwicklung von kleinen Kindern bedarfsgerecht zu unterstützen. Die Förderung der Kleinkinder ist eine Querschnittsaufgabe, für die der Kanton, die Gemeinden und die verschiedenen Anbieter eine Verantwortung tragen.

Kinder sind von Natur aus neugierig. Mit der Geburt setzt ein offener, lebenslanger Lern- und Entwicklungsprozess ein, der besonders in den ersten Jahren eine hohe Dynamik aufweist. Die Lebensphase „Frühe Kindheit“, beginnt gemäss Definition im Mutterleib und endet mit dem Eintritt in den Kindergarten. Sie hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes. Prägend ist für kleine Kinder in erster Linie die Familie. „Es ist mir ein Anliegen, dass alle Kinder im Vorschulalter gute und gerechte Chancen auf eine optimale Entwicklung haben“, sagt Regierungsrat Christoph Amstad: „Wenn es mit der Strategie „Frühe Kindheit“ gelingt, die vielen Angebote wie Geburtsvorbereitung, Spielgruppen, Mütter- und Väterberatung oder Sprachförderung gut zu vernetzen, sinnvoll aufeinander abzustimmen und wo nötig zu ergänzen, profitieren wir alle: die kleinen Kinder, deren Familien und die Obwaldner Gesellschaft.“

Im Rahmen der integrierten Aufgaben- und Finanzplanung 2019 bis 2022 hat der Regierungsrat das Sicherheits- und Justizdepartements beauftragt, eine Bestandsaufnahme der Betreuungs- und Unterstützungsangebote für die Lebensphase „Frühe Kindheit“ im Kanton Obwalden zu erarbeiten (Link: Situationsbericht „Frühe Kindheit“ Obwalden). Es hat sich gezeigt, dass bereits viele gute Angebote vorhanden sind, die besser vernetzt und soweit sinnvoll ergänzt werden sollen. Die Fachstelle Gesellschaftsfragen hat daher die vom Regierungsrat zur Umsetzung freigegebene Strategie „Frühe Kindheit“ erarbeitet, welche fünf Handlungsfelder definiert, wie z.B. die Früherkennung belasteter Familien, die Schaffung familien- und kinderfreundlicher Lebensräume oder die Vernetzung und Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure (Link: Strategie „Frühe Kindheit“ Obwalden).

Die Umsetzung der Strategie „Frühe Kindheit“ ist für die Fachstelle Gesellschaftsfragen ein Schwerpunktthema in den kommenden Jahren. Die Politik der „Frühen Kindheit“ und die Förderung der Kleinkinder ist eine Querschnittsaufgabe, für die der Kanton, die Gemeinden und die verschiedenen Anbieter eine Verantwortung tragen. Zentrale Aufgabe der Fachstelle Gesellschaftsfragen wird es sein, die Weiterentwicklung der „Frühen Kindheit“ zu leiten und zu koordinieren. In einer ersten Phase soll der Fokus darauf liegen, zu den wesentlichen Aspekten der „Frühen Kindheit“ ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Haltung zu entwickeln.

Der Bund leistet finanzielle Beiträge im Rahmen von Programmvereinbarungen. Jede einzelne Massnahme muss auf die Bedürfnisse von Kindern, Familien und Gesellschaft ausgerichtet und für alle Familien zugänglich und erschwinglich sein. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass Investitionen in die „Frühe Kindheit“ sehr effizient sind und sich langfristig um ein Mehrfaches auszahlen.

Weiterführende Informationen:


Dokument 20-39_MM_RR_Strategie_Fruhe_Kindheit.pdf (pdf, 34.2 kB)


Datum der Neuigkeit 10. Juni 2020