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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Deutliche Unterstützung für eine Versorgungsregion

Der Regierungsrat hat seinen Bericht zu den Erkenntnissen aus der Vernehmlassung zur Versorgungsstrategie verabschiedet. Die Resultate zeigen eine klare Unterstützung für das auch vom Regierungsrat favorisierte Szenario „Anschluss an Versorgungsregion“. Dieses soll nun weiterverfolgt werden, indem Abklärungen mit möglichen Partnern durchgeführt und verschiedene Varianten der Zusammenarbeit geklärt werden. Innerhalb der in diesem Rahmen definierten Eckwerte wird anschliessend die Versorgungsstrategie im Akutbereich ausgearbeitet.

Die Versorgung im Akutbereich gerät in ihrer heutigen Form zunehmend unter Druck. Bundespolitische Eingriffe führen dazu, dass die Finanzierung für kleinere Spitäler immer schwieriger wird. Die Aufrechterhaltung der Qualität bedingt immer grössere Anstrengungen und genügend hohe Fallzahlen sind nur noch teilweise erreichbar. Um die stationäre und ambulante akutsomatische Versorgung in Obwalden auch in Zukunft sichern zu können, ist eine neue Versorgungsstrategie notwendig.

Vernehmlassung zu sechs strategischen Szenarien
Diese Strategie soll aufzeigen, wie der Kanton Obwalden längerfristig seinen Versorgungsauftrag im Akutbereich (inklusive der notwendigen Infrastruktur) erfüllen kann. Der Regierungsrat hat sechs strategische Szenarien ausgearbeitet und dazu im Frühjahr 2019 ein Vernehmlassungsverfahren durchgeführt:

Szenario 1a: Weiterführung Status quo (Subventionsmodell)
Szenario 1b: Grundversorgung Fokus Stationär
Szenario 1c: Grundversorgung Fokus Ambulant
Szenario 2a: Schliessung des Kantonsspitals Obwalden
Szenario 2b: Anschluss des Kantonsspitals Obwalden an Versorgungsregion
Szenario 3: Das Kantonsspital Obwalden wird an einen privaten Spitalbetreiber verkauft

Die Resultate der Vernehmlassung zeigen eine deutliche Unterstützung des vom Regierungsrat bereits im Vorfeld favorisierten Szenarios „Anschluss an Versorgungsregion“. Der Regierungsrat hat beschlossen, dieses Szenario weiterzuverfolgen.

Verschiedene Varianten der Zusammenarbeit möglich
Die Auswertung der Vernehmlassungsergebnisse macht deutlich, dass verschiedene Vorstellungen davon existieren, wie eine solche Versorgungsregion im Detail aussehen kann. In seinem Bericht zuhanden des Kantonsrats präsentiert der Regierungsrat vier Varianten der Zusammenarbeit in einer Versorgungsregion:

  • Intensivierung der operativen Zusammenarbeit des Kantonsspitals Obwalden mit Partnerspitälern in der Region
  • Betrieb des Spitalstandorts Sarnen durch ein Zentrumsspital (Betreibermodell)
  • Zusammenarbeit der Spitalbetriebe in einer Holdinggesellschaft innerhalb der Versorgungsregion
  • gemeinsame Planung und Steuerung der Spitalversorgung der Kantone in der Versorgungsregion

Weiteres Vorgehen
In einem nächsten Schritt klärt der Regierungsrat die Zusammenarbeitsbereitschaft verschiedener politischer und strategischer Instanzen sowie die mögliche Form der Zusammenarbeit. Im Anschluss folgt je nach Ergebnis dieser Abklärungen die Ausarbeitung der Versorgungsstrategie im Akutbereich.

Der vorliegende Bericht zu den Erkenntnissen aus der Vernehmlassung zur Versorgungsstrategie im Akutbereich soll dem Kantonsrat anlässlich der Kantonsratssitzung vom 24. Oktober 2019 zur Kenntnisnahme unterbreitet werden.

Erhalt der Grundversorgung vor Ort wichtig
Es ist dem Regierungsrat wichtig, am Standort Sarnen weiterhin eine Grundversorgung sicherstellen und die Zugänglichkeit über die Grundversorgung hinaus überregional gewährleisten zu können. Er ist davon überzeugt, dass die Form einer Versorgungsregion dabei hilft, dieses Ziel zu erreichen.

weiterführende Informationen: Geschäftsunterlagen Kantonsrat


Dokument 19-50_MM_RR_Bericht_Versorgungsstrategie.pdf (pdf, 98.5 kB)


Datum der Neuigkeit 13. Sept. 2019