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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Neues Coronavirus (Covid-19)

Zuständiges Departement: Finanzdepartement
Zuständige Amtsstelle: Gesundheitsamt

Kampagne BAG


Das neue Coronavirus (Covid-19) hat die Schweiz erreicht. Bund und Kantone sind für den Fall einer Ausbreitung des Virus in der Schweiz vorbereitet. Die Lageentwicklung wird aufmerksam verfolgt.

Die Lage kann sich laufend ändern. Die für die Schweiz aktuellsten Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit: www.bag.admin.ch/2019-ncov

Die Bevölkerung erhält dabei auch Auskunft zu den häufigsten Fragen. Konsultieren Sie zuerst die Webseite, bevor Sie Infoline des Bundesamts für Gesundheit unter Telefon 058 463 00 00 anrufen.

Im Kanton Obwalden liegt die Federführung beim Thema neues Coronavirus (Covid-19) beim Kantonalen Gesundheitsamt, das dem Finanzdepartement angegliedert sind. Das Gesundheitsamt und der Kantonsarzt stehen in ständigem Kontakt mit dem Kantonsspital Obwalden sowie den Arztpraxen im Kanton. Sie halten auch den wichtigen Kontakt mit den Bundesbehörden und den zuständigen Organen der anderen Kantone aufrecht. Bei der Erarbeitung und Umsetzung von Massnahmen zur Prävention einer Übertragung des Virus wird das Gesundheitsamt vom Kantonalen Führungsstab sowie von den jeweils zuständigen Departementen unterstützt.

Lage im Kanton Obwalden: Kein bestätigter Fall
Im Kanton Obwalden gibt es bislang – entgegen anderslautenden Medienberichten – keinen bestätigten Fall des neuen Coronavirus (Covid-19). Die medizinischen Einrichtungen im Kanton Obwalden sind in der Lage, Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen und abzuklären. Sie sind darauf vorbereitet, Krankheitsfälle zu betreuen sowie die allfällige Quarantäne von Kontaktpersonen anzuordnen. Dieses Vorgehen erfolgt in Anlehnung an den kantonalen Pandemieplan.

Merkblätter für Anspruchsgruppen
Zum jetzigen Zeitpunkt gelten im Kanton Obwalden keine grundsätzlichen Restriktionen für Betriebe, Schulen, Kindertagesstätten, Heime oder andere Gemeinschaftseinrichtungen. Die Situation wird jedoch sehr aufmerksam beobachtet. Das Gesundheitsamt hat Merkblätter mit Empfehlungen für die breite Bevölkerung sowie verschiedene Anspruchsgruppen erarbeitet. Darin ist unter anderem festgehalten, dass die grundlegenden Hygienemassnahmen, wie sie auch sonst während der Grippe-und Erkältungszeit notwendig sind, im Vordergrund stehen und Personen, die über Atembeschwerden, Husten oder Fieber klagen, die Schule nicht besuchen, nicht in Kindertagesstätten gebracht werden und in Heimen möglichst separiert werden sollen.

Bundesrat verbietet grosse Veranstaltungen
Der Bundesrat stuft die Situation als „besondere Lage“ ein. Der Bundesrat hat dazu eine Verordnung erlassen. Öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind ab sofort bis mindestens 15. März 2020 verboten. Für den Vollzug sind die Kantone zuständig. Veranstalter sind aufgefordert, für eine Risikobeurteilung mit dem kantonalen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen:

Telefon: 041 666 64 58 (erreichbar Freitag, 28. Februar 2020 bis 18.00 Uhr, Samstag 29. Februar 2020 und Sonntag 1. März 2020 jeweils 09.00 bis 12.00 Uhr, anschliessend von Montag bis Freitag jeweils 08.00-12.00 und 13.30-17.00 Uhr).

Verhaltensempfehlungen

  • Gründlich Hände waschen: Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere bevor Sie essen oder Trinken und nach dem Schnäuzen. Nutzen Sie wenn vorhanden regelmässig ein Hand-Desinfektionsmittel.

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  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen: Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch; oder wenn sie keines haben, in Ihre Armbeuge.

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  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben: Vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben. Wenn Sie grippeartige Symptome verspüren, bleiben Sie zu Hause. So verhindern Sie, dass die Krankheit weiter übertragen wird.

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Umgang mit Verdachtsfällen

Bei grippeartigen Symptomen (u.a. Fieber, Husten, Atembeschwerden), die im Zusammenhang mit einem Anfangsverdacht einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus stehen könnten, sollten Sie zuerst telefonischen Kontakt zu Ihrem Hausarzt aufnehmen. Befolgen Sie anschliessend seinen Rat.


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