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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen


Antragsberechtigt sind Kulturunternehmen (juristische Personen) mit Sitz in Obwalden.

Die Ausfallentschädigung dient dazu, finanzielle Schäden, die aufgrund der staatlichen Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 entstanden sind, abzumildern. Namentlich geht es um Betriebsschliessungen sowie um Absagen, Verschiebungen und eingeschränkten Durchführungen von Veranstaltungen und Projekten.

Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass der Schaden zwischen dem 26. September 2020 und dem 31. Dezember 2021 entstanden ist. Die Gesucheingaben haben zeitnah zum entstandenen Schaden zu erfolgen. Es gelten die folgenden Eingabefristen:

31. Januar 2021 für Schäden, die zwischen 26. September 2020 und 31. Dezember 2020 entstanden sind (für den Schadenszeitraum vom 26. September bis und mit 31. Oktober 2020 können Gesuche nur eingereicht werden, sofern der Schaden am 20. September 2020 noch nicht feststand).

31. Mai 2021 für Schäden, die zwischen 1. Januar 2021 und 30. April 2021 entstanden sind.

30. September 2021 für Schäden, die zwischen 1. Mai 2021 und 31. August 2021 entstanden sind.

30. November 2021 für Schäden, die zwischen 1. September 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind.

Die Gesuche sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung bereits eingetreten sein. Davon ausgenommen sind Gesuche für finanzielle Schäden in den letzen Wochen des Schadenszeitraumes im November und Dezember 2021. Zudem können Kulturunternehmen, die eine regelmässig stattfindende Veranstaltung ausrichten, eine Ausfallentschädigung geltend machen, sofern eine verbindliche Programmierung aufgrund von Planungsunsicherheit verunmöglicht wird.

Die Ausfallentschädigung deckt höchstens 80 Prozent des finanziellen Schadens. Es wird höchstens ein Schaden bis zur Erreichung der betriebswirtschaftlichen Gewinnschwelle berücksichtigt. Die Gesuchstellenden sind verpflichtet, die zumutbaren Massnahmen zur Schadensminderung zu ergreifen.

Die Ausfallentschädigung gemäss Covid-19-Kulturverordnung ist subsidiär, d.h. ergänzend zu anderen Unterstützungsleistungen. Liegen die Entscheide anderer Schadenregulierer noch nicht vor, kann das Gesuch um Ausfallentschädigung entweder sistiert oder eine provisorische Zahlung gestützt auf die Schätzung des Restschadens zu Lasten der Ausfallentschädigung vorgenommen werden. Im zweiten Fall erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt eine Endabrechnung, damit eine Überentschädigung verhindert wird. Allenfalls zu Unrecht ausbezahlte Entschädigungen werden innert 30 Tagen nach Feststellung der unrechtmässigen Auszahlung durch den Kanton zurückgefordert.

Vollzugsbehörde ist das Amt für Kultur und Sport. Für die Antragstellung ist das untenstehende Formular zu verwenden. Weitere Modalitäten des Vollzugs können den Vollzugsrichtlinien zur Vergabe von Ausfallentschädigungen und Beiträgen an Transformationsprojekte gemäss Covid-19-Kulturverordnung entnommen werden.


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