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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Coronavirus: Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen

Zuständiges Departement: Bildungs- und Kulturdepartement
Zuständige Amtsstelle: Amt für Kultur und Sport

Antragsberechtigt sind Kulturunternehmen mit Sitz in Obwalden (juristische Personen wie Vereine, Stiftungen, Genossenschaften, Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder Kommanditgesellschaften). 

Die Ausfallentschädigung dient dazu, finanzielle Schäden, die aufgrund der staatlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus entstanden sind, abzufedern. Namentlich geht es um Betriebsschliessungen sowie um Absagen oder Verschiebungen von Veranstaltungen und Projekten.

Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass der Schaden zwischen dem 28. Februar 2020 und dem 20. September 2020 entstanden ist. Es können auch Schäden für Veranstaltungen geltend gemacht werden, die zwischen dem 28. Februar 2020 und dem 20. September 2020 abgesagt wurden, aber vor dem 31. Oktober 2020 hätten stattfinden sollen.

Die Ausfallentschädigung deckt höchstens 80 Prozent des finanziellen Schadens. Es wird höchstens ein Schaden bis zur Erreichung der betriebswirtschaftlichen Gewinnschwelle berücksichtigt. Die Gesuchstellenden sind verpflichtet, die zumutbaren Massnahmen zur Schadensminderung zu ergreifen.

Die Ausfallentschädigungen gemäss COVID-Verordnung Kultur sind subsidiär, d.h. ergänzend zu anderen Ansprüchen der Kulturunternehmen. Sie decken damit den Schaden, für den keine anderweitige Deckung erfolgt (z.B. Privatversicherung und Sozialversicherungen). Liegt noch kein Entscheid anderer Schadenregulierer vor, kann das Gesuch um Ausfallentschädigung entweder sistiert oder eine provisorische Zahlung gestützt auf die Schätzung des Restschadens zu Lasten der Ausfallentschädigung vorgenommen werden. Im zweiten Fall erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt eine Endabrechnung, damit eine Überentschädigung verhindert wird. Allenfalls zu Unrecht ausbezahlte Entschädigungen werden innert 30 Tagen nach Feststellung der unrechtmässigen Ausbezahlung durch den Kanton zurückgefordert.

Der Antrag auf Ausfallentschädigung ist bis spätestens 20. September 2020 beim Amt für Kultur und Sport einzureichen. Dazu ist das untenstehende Formular zu verwenden.

Das Bildungs- und Kulturdepartement hat Vollzugsrichtlinien erlassen, die das Gesuchverfahren regeln.


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