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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Covid-19: Impfpauschale für Obwaldner Arztpraxen bleibt bei 24.50 Franken

Die Krankenversicherer bezahlen den Arztpraxen ab Oktober nur noch 16.50 Franken statt wie bisher 24.50 Franken pro Impfung. Der Kanton hat entschieden, diese Differenz auszugleichen.

Viele Ärztinnen und Ärzte im Kanton Obwalden führen in ihren Praxen Covid-19-Impfungen durch. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und ergänzen das Angebot des kantonalen Impfzentrums.

Gemäss bisher geltendem Tarifvertrag erhielten alle Schweizer Arztpraxen eine Pauschale von 24.50 Franken pro Impfung. Die Krankenversicherer sind jedoch nicht mehr bereit, diesen Tarif aufrechtzuerhalten, weshalb entsprechende Impfungen ab Oktober 2021 nur noch mit 16.50 Franken abgegolten werden.

Das Finanzdepartement hat nun entschieden, die Differenz von 8 Franken pro Impfung bis Ende Jahr auszugleichen. Somit erhalten die Arztpraxen weiterhin die bisherige Entschädigung von 24.50 Franken. Der durch die Impfungen entstehende Zusatzaufwand der Ärztinnen und Ärzte soll auch entsprechend abgegolten werden.

Der Kanton folgt damit einer Empfehlung der Schweizerischen Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren. Mit der Auffinanzierung wird eine Lücke der Finanzierung geschlossen. Ziel ist es, dass die Praxen weiterhin an der Impfkampagne teilnehmen und dadurch mithelfen, das Angebot im Kanton auch dezentral aufrechtzuerhalten.


Dokument Medienmitteilung Impfpauschale Arztpraxen.pdf (pdf, 15.5 kB)


Datum der Neuigkeit 5. Okt. 2021