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Obwalden
im Herzen der Schweiz – überraschend einzigartig

Versorgungsstrategie im Akutbereich: Tendenz zeigt Richtung Spitalregion mit Verbundpartnern

Im Verlauf des Jahres 2020 haben die Task Force unter der Leitung von Landstatthalter Daniel Wyler sowie die Projektgruppe unter dem Vorsitz von Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser die aktuelle Versorgungssituation im Akutbereich einer detaillierten Prüfung unterzogen. Sie haben dem Regierungsrat einen umfangreichen Bericht mit Optionen zum Leistungsangebot am Kantonsspital Obwalden unterbreitet. In einem nächsten Schritt werden nun die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit evaluiert und die potenziellen Partner informiert.

Die Rahmenbedingungen im Spitalbereich sind einem ständigen Wechsel unterworfen. Die Anforderungen bezüglich Qualität, Ausbildungen und Spezialisierungen sowie absehbar auch betreffend Mindestfallzahlen verändern sich laufend. Diesem Wandel kann sich auch der Kanton Obwalden mit seinem stationären Angebot im Kantonsspital (KSOW) nicht entziehen. Es ist deshalb wichtig, dass rechtzeitig gehandelt wird und die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Lösung gelegt werden.

Im Rahmen der Versorgungsstrategie im Akutbereich und des Meilensteins "Leistungsangebot in Obwalden" haben die Task Force und die Projektgruppe im Jahr 2020 die aktuelle Versorgungssituation einer kritischen Prüfung unterzogen und dem Regierungsrat einen detaillierten Bericht abgeliefert. In diese Arbeiten wurden auch das Kantonsspital und eine Vertretung der Obwaldner Ärzteschaft miteinbezogen. "Die Task Force kommt zum Ergebnis, dass das Angebot des Kantonsspitals Obwalden in seiner heutigen Ausgestaltung mit den aktuell gegebenen Rahmenbedingungen mittelfristig nicht erhalten werden kann", hält Landstatthalter Daniel Wyler, der Vorsitzende der Task Force, fest.

Dem Regierungsrat wurden verschiedene Optionen für ein zukünftiges Leistungsangebot am KSOW zur weiteren Prüfung präsentiert. Die Tendenz zeigt längerfristig in Richtung einer Spitalregion mit Verbundpartnern und Aufgabenteilungen. Hierzu ist es notwendig, dass in naher Zukunft Gespräche mit möglichen Partnern geführt und potenzielle Zusammenarbeiten geprüft werden. Gleichzeitig muss auch die Kostenstruktur im KSOW optimiert werden. Dazu sind in allen Bereichen die Kosten-Nutzen-Verhältnisse zu evaluieren.

Sicherstellen der Versorgung im Kanton oberstes Ziel
Für den Regierungsrat steht das Sicherstellen der optimalen medizinischen Versorgung der Obwaldner Bevölkerung im Vordergrund. Dabei müssen aber die medizinischen und gesetzlichen Anforderungen der Zukunft, die finanziellen Aspekte und sinnvolle Zusammenarbeitsmodelle miteinbezogen werden. Nur so kann eine zukunftsfähige Versorgung im Kanton gewährleistet werden.

Weiteres Vorgehen
In einem nächsten Schritt werden in den nächsten Monaten die Zusammenarbeitsmöglichkeiten evaluiert und Gespräche zur Klärung der Interessenlage mit möglichen Partnern geführt. Die Optionen zum zukünftigen Leistungsangebot werden daraufhin bereinigt und gegebenenfalls angepasst. Abhängig vom daraus resultierenden Ergebnis können weitere Planungsschritte umgesetzt werden.


Dokument Medienmitteilung Versorgungsstrategie.pdf (pdf, 20.3 kB)


Datum der Neuigkeit 26. Feb. 2021