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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Nach mehrstündiger Verhandlung konnte ein Asylbewerber in seiner Unterkunft überwältigt werden

In Kerns verursachte ein 29-jähriger Asylbewerber diverse Sachbeschädigungen in seiner zugewiesenen Unterkunft. Anschliessend bedrohte er einen Handwerker und den Vermieter der Unterkunft mit einem Messer. Die Polizei umstellte und evakuierte das Gebäude umgehend. Nach einer rund sechsstündigen Verhandlungsphase konnte der Mann durch die Polizei überwältigt werden.

Am 02. April 2020 wurde in einer durch den Kanton Obwalden gemieteten Asylunterkunft in Kerns durch einen Bewohner verschiedene elektrische Leitungen mit einem Messer zerschnitten. Der aufgebotene Handwerker und der Hausbesitzer wurden in der Folge durch den 29-jährigen afghanischen Asylbewerber mit einem Messer bedroht. Um 13.50 Uhr traf ein Notruf bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Obwalden ein. Ein Grossaufgebot der Polizei war die Folge.

Die Unterkunft wurde rasch evakuiert und abgesperrt. Zudem musste der Durchgang auf der Ächerlistrasse für den Verkehr gesperrt werden. Nach einer Belagerung und Verhandlungsphase von rund sechs Stunden konnte der Asylbewerber kurz vor 20.00 Uhr überwältigt und verhaftet werden. Dabei wurde er mittelschwer verletzt und zur Kontrolle ins Spital überführt. Einsatzkräfte wurden keine verletzt.

Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Obwalden, die Interventionseinheit Luchs und die Verhandlungsgruppe des Zentralschweizerischen Polizeikonkordats, die Stützpunktfeuerwehr Sarnen, die Gemeindefeuerwehr Kerns, der Rettungsdienst und der Zivilschutz des Kantons Obwalden.

Der genaue Hergang der Geschehnisse und Hintergründe werden nun durch die Kantonspolizei Obwalden und die Staatsanwaltschaft Obwalden abgeklärt.



Datum der Neuigkeit 3. Apr. 2020