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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

170 Unternehmen profitieren von Obwaldner Härtefallprogramm

Im Kanton Obwalden sind im ersten und zweiten Zeitfenster für die Gesuchseinreichung von Covid-19-Härtefallfinanzhilfen total 200 Gesuche eingegangen. Das Expertengremium hat davon 188 Anträge definitiv erledigt. Insgesamt wurden Finanzhilfen in der Höhe von 17,63 Millionen Franken ausbezahlt.

Der Kanton Obwalden beteiligt sich an den Covid-19-Härtefallmassnahmen des Bundes. Unternehmen, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind und die gesetzlich vorgegebenen Bedingungen erfüllen, konnten während zweier Zeitfenster finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand beantragen. Für diese Finanzhilfe stehen im Kanton Obwalden maximal 24 Millionen Franken zur Verfügung.

Über die Gesuche entscheidet das vom Regierungsrat eingesetzte fünfköpfige Expertengremium unter dem Vorsitz von Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler. Nach Ablauf des zweiten Zeitfensters am 19. Mai 2021 hat das Expertengremium alle neu eingereichten Gesuche beurteilt. In den beiden Zeitfenstern wurden insgesamt 200 Gesuche eingereicht. 188 Gesuche hat das Expertengremium definitiv erledigt. Davon wurden 170 Gesuche ganz oder teilweise positiv beurteilt, 18 Gesuche wurden abgelehnt. Bei vier weiteren Gesuchen bedarf es noch einer näheren Abklärung, bei acht Gesuchen beträgt der angegebene Jahresumsatz mehr als fünf Millionen Franken. Die Unterstützung dieser Unternehmen wird vollumfänglich vom Bund geregelt und auch finanziert.

Insgesamt wurden im Kanton Obwalden bis jetzt Finanzhilfen in der Höhe von 17,63 Millionen Franken ausbezahlt. "Das Härtefallprogramm ist ein voller Erfolg. Mit dieser finanziellen Hilfe konnten wir die Obwaldner Wirtschaft sehr stark entlasten", sagt Landstatthalter Daniel Wyler.

Gastronomie und Hotellerie erhalten am meisten Finanzhilfen
Von den 17,63 Millionen Franken wurde der grösste Teil an Betriebe aus der Gastronomie und Hotellerie ausbezahlt: 73,6 Prozent der Finanzhilfen gingen an Unternehmen aus diesen beiden Branchen. Ein Blick auf die Verteilung der Zahlungen zeigt zudem, dass zwar die meisten Gesuche aus der Gemeinde Sarnen eingingen, die meisten Geldmittel aber an Unternehmen aus der Gemeinde Engelberg ausbezahlt wurden. "Die Statistik zeigt sehr gut auf, dass die Gastronomie und Hotellerie und damit verbunden die Gemeinde Engelberg am stärksten von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen waren", führt Daniel Wyler weiter aus.

Weiterhin offen ist noch der Verteilschlüssel der Bundesratsreserve in der Höhe von einer Milliarde Franken für alle Kantone, von der besonders stark betroffene Unternehmen oder Regionen allenfalls profitieren könnten.

324 Betriebe profitieren von Kurzarbeitsentschädigungen
Neben den Härtefallfinanzhilfen wurden die Unternehmen auch mittels Kurzarbeitsentschädigungen entlastet. Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 11. Juni 2021 wurden im Kanton Obwalden Kurzarbeitsentschädigungen in der Höhe von 17,42 Millionen Franken ausbezahlt. Von diesen Zahlungen haben 324 Unternehmen profitiert.


Dokumente Medienmitteilung_VD_Härtefallprogramm_Stand_Juni.pdf (pdf, 19.8 kB)
Statistik_Härtefallprogramm_OW.PDF (PDF, 491.1 kB)


Datum der Neuigkeit 16. Juni 2021