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Obwalden
im Herzen der Schweiz – überraschend einzigartig

Hochwassersicherheit Sarneraatal: Die Tunnelbohrmaschine nimmt Fahrt auf – Virtueller Baustellenrundgang ermöglicht Einblick in den Stollen

In Alpnach werden die ersten Meter mit der Tunnelbohrmaschine aufgefahren. Gleichzeitig wird der neue Internetauftritt der kantonalen Wasserbauprojekte Sarneraatal aufgeschaltet. Ergänzt wird der Internetauftritt mit einem virtuellen Baustellenrundgang des Hochwasserentlastungsstollens.

In den letzten zwei Jahren sind einige grosse Projekte zur Verbesserung der Hochwassersicherheit im Sarneraatal von der Planungs- in die Ausführungsphase übergegangen. Verschiedene Bauvorhaben, allen voran die Portalbereiche des Hochwasserentlastungsstollens sind inzwischen in der Landschaft unübersehbar. Gross ist auch das Interesse der Bevölkerung. Der "Tag der offenen Baustelle" musste coronabedingt abgesagt werden. Um dem Informationsbedürfnis gerecht zu werden, wurde der Internetauftritt der kantonalen Wasserbauprojekte überarbeitet und mit einem virtuellen Baustellenrundgang ergänzt.

Neuer Internetauftritt

Zusammen mit dem InformatikLeistungsZentrum Obwalden – Nidwalden (ILZ) wurde in einem Lehrlingsprojekt der bestehende Internetauftritt analysiert. Anschliessend wurden Massnahmen definiert und zusammen mit dem zuständigen Bau- und Raumentwicklungsdepartement umgesetzt. "Es ist sehr spannend gewesen, ein Projekt selbstständig von A bis Z umsetzen zu können", hält Noel Bleiker, auszubildender Informatiker am ILZ, fest. Der neue Internetauftritt wirkt nicht nur moderner, auch die Bedienung mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets ist nun wesentlich komfortabler. Zusätzlich zur erleichterten Bedienung wurden die Inhalte überarbeitet und neu strukturiert.

Den Stollen virtuell entdecken

Ursprünglich war am 7. November 2020 der "Tag der offenen Baustelle" vorgesehen. Die Bevölkerung hätte an diesem Tag die Baustelle des Auslaufbauwerks des Hochwasserentlastungsstollens vor Ort entdecken können. "Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation haben wir uns aber im Oktober dazu entschlossen, die Idee des "Tags der offenen Baustelle" nicht weiter zu verfolgen und stattdessen eine Alternative anzubieten", sagt Baudirektor Josef Hess. Entstanden ist ein virtueller Baustellenrundgang, in welchem der Baudirektor den Besuchern die Baustelle erklärt. Ergänzt wird der virtuelle Baustellenrundgang mit Drohnenaufnahmen, Videos und weiteren medialen Elementen. Dadurch erhalten die Besucher nebst einem guten Einblick auch viel Hintergrundwissen zum Untertage- und Spezialtiefbau.

Mit dem virtuellen Baustellenrundgang und dem überarbeiteten Internetauftritt wird der Bevölkerung trotz der aktuellen Situation eine Möglichkeit geboten, das Projekt Hochwassersicherheit Sarneraatal und im Besonderen den Hochwasserentlastungsstollen zu entdecken und spannende Einblicke zu erhalten.

Tunnelbohrmaschine nimmt Fahrt auf

Auch im Stollen geht es vorwärts: Die Tunnelbohrmaschine hat mit dem sogenannten "Andrehen" am 2. Dezember 2020 begonnen, sich Richtung Einlaufbauwerk in Sachseln zu fräsen. Bis Weihnachten werden noch die Abläufe zwischen Vortrieb und Versorgung aufeinander abgestimmt. Ab dem neuen Jahr wird sich die Maschine während den nächsten eineinhalb Jahren mit einer mittleren Tagesleistung von rund 20 Metern von unterhalb des Wichelsees Richtung Sarnersee durch den Berg bohren. Der Durchschlag in Sachseln wird im Sommer 2022 erwartet.

Adresse des überarbeiteten Internetauftritts mit dem virtuellen Baustellenrundgang: www.hochwasserschutz.ow.ch


Screenshot des virtuellen Baustellenrundgangs mit der Tunnelbohrmaschine im Bild.
Screenshot des virtuellen Baustellenrundgangs mit der Tunnelbohrmaschine im Fokus.
Dokumente VR_Tour_Bohrkopf.jpg (jpg, 478.8 kB)
Drohnenaufnahme_Hochwasserstollen.jpg (jpg, 3134.8 kB)
MM_HWS_Hochwassersicherheit_Virtueller_Baustellenrundgang_web.pdf (pdf, 34.2 kB)


Datum der Mitteilung 2. Dez. 2020