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12.05.2021 16:49:22


Coronavirus: Obwaldner Hausärzte führen nun ebenfalls Impfungen durch

Im Kanton Obwalden haben bislang mehr als 1800 Personen eine Erstimpfung gegen Covid-19 erhalten. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund 5 Prozent. Zwei Wochen nach der Inbetriebnahme des kantonalen Impfzentrums in Sarnen können nun auch Hausärzte Impfungen vornehmen. Impfberechtigt sind weiterhin nur Hochrisiko-Personen, sofern sie über 75 Jahre alt sind und an Vorerkrankungen leiden.

Seit dem 4. Januar 2021 werden im Kanton Obwalden Covid-19-Impfungen durchgeführt. Nachdem zunächst mobile Equipen Impfungen in Heimen und Pflegeeinrichtungen vorgenommen haben, wurde vor zwei Wochen in der Truppenunterkunft Freiteil in Sarnen das kantonale Impfzentrum eröffnet. Es wird, wie bereits das kantonale Testzentrum, durch die Firma MiSANTO AG betrieben. "Wir sind mit dem Start der Impfungen sehr zufrieden", sagt Patrick Csomor, Leiter des Gesundheitsamts Obwalden. Bislang haben mehr als 1800 Obwaldnerinnen und Obwaldner eine Erstimpfung gegen Covid-19 erhalten. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund 5 Prozent. Diese Personen werden ebenfalls für eine Zweitimpfung aufgeboten, die dann einen hochprozentigen Schutz gewährleisten wird.

Mit der Zulassung des Impfstoffs von Hersteller Moderna hat sich auch die Anzahl der gelieferten Impfdosen erhöht. Aufgrund der einfacheren Lagerung des Impfstoffs sind nun auch die Obwaldner Hausärzte in der Lage, Hochrisiko-Patienten zu impfen. "Es freut mich sehr, dass fast alle praktizierenden Ärzte sich dazu entschieden haben, bei sich in der Praxis Covid-19-Impfungen durchzuführen. Leider können aber auch wir Hausärzte aufgrund der Impfstoff-Knappheit nicht alle unsere Hochrisiko-Patienten impfen", sagt Martin Sigg, Präsident des Obwaldner Ärzteverbands OW-cura. Die Impfkontingente sind weiterhin stark beschränkt, so dass Wartefristen nicht auszuschliessen sind.

Wo kann man sich impfen lassen?

Wer kann sich impfen lassen?

Alle Obwaldnerinnen und Obwaldner ab 75 Jahren mit Vorerkrankungen. Weitere Personen- und Altersgruppen können sich abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffes zu einem späteren Zeitpunkt impfen lassen. Sobald die entsprechenden Kontingente vorhanden sind, wird die Öffentlichkeit wieder informiert.


Dokument Medienmitteilung_Covid-19-Impfung.pdf (pdf, 31.9 kB)


Datum der Mitteilung 27. Jan. 2021

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