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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Kindesschutz


Ergeben sich in der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen Schwierigkeiten, welche die Familie weder selber noch mit Unterstützung von Fachstellen (Beratungsstellen, Sozialdienste, etc.) bewältigen kann und ist das Kindeswohl gefährdet, ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zu informieren. Ob bei Kindern eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, ist nicht einfach abzuschätzen. Bei Unsicherheiten hilft Ihnen das Merkblatt Gefährdungsmeldung Kindesschutz weiter. Das Einreichen des Gefährdungsmeldungsformulars an die KESB hat schriftlich per Post zu erfolgen.

Im Kindesschutz ist die KESB verantwortlich, das Wohl gefährdeter Kinder und Jugendlicher durch geeignete Massnahmen sicherzustellen, wenn die Kindseltern nicht von sich aus für Abhilfe sorgen (z.B. mithilfe von freiwilligen Unterstützungsangeboten) oder nicht dazu imstande sind. Im Sinne einer verhältnismässig abgestuften Interventionsskala können geeignete Massnahmen von Weisungen, über Beistandschaften, einen Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern über ihre Kinder (Obhutsentzug) bis hin zu einem Entzug der elterlichen Sorge reichen. Weiter ist die KESB, bei Uneinigkeit der Kindeseltern, für folgende Kindesangelegenheiten im aussergerichtlichen Verfahren zuständig:

  • Klärung des Kindesverhältnisses zum Vater
  • Genehmigung von Unterhaltsverträgen
  • (Neu-)Regelung des persönlichen Verkehrs
  • (Neu-)Regelung der elterlichen Sorge
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