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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Gemeinsame elterliche Sorge


Am 1. Juli 2014 trat das neue Sorgerecht in Kraft, welches die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall vorsieht. 

Einigkeit
Nicht miteinander verheiratete Eltern, die das Sorgerecht gemeinsam ausüben wollen, müssen eine entsprechende Erklärung gegenüber den Behörden abgeben. Sie haben zwei Möglichkeiten, die Erklärung abzugeben:

1.  Persönlich
Sie erscheinen gemeinsam zu einem vereinbarten Termin bei der KESB. Folgende Unterlagen sind mitzubringen:
  • Gültige Identitätskarte oder Pass
  • Nachweis des Kindesverhältnisses zum Vater (Kindesanerkennung)
  • Geburtsmitteilung (nur bei Erklärung nach der Geburt des Kindes)Sie unterschreiben die Erklärung vor Ort und erhalten die Bestätigung der KESB Obwalden.

Kosten: Fr. 30.—(Barzahlung)

2.  Per Post
Sie reichen der KESB das vorgegebene Formular vierfach ausgefüllt, datiert und unterzeichnet per Post ein. Zusammen mit dem Formular sind einzureichen:
  • Farbkopie einer gültigen Identitätskarte (beide Seiten) oder eines gültigen Reisepasses beider Elternteile
  • Nachweis des Kindesverhältnisses zum Vater (Kindesanerkennung)
  • Geburtsmitteilung (nur bei Erklärung nach der Geburt des Kindes)Die KESB Obwalden bestätigt den Eltern in der Folge das Zustandekommen der gemeinsamen elterlichen Sorge mittels Entscheid.

Kosten: Fr. 200.— (Rechnung)

Uneinigkeit
Weigert sich ein Elternteil die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge abzugeben, so kann sich der andere Elternteil mit einem entsprechenden Antrag an die Kindesschutzbehörde am Wohnsitz des Kindes wenden.

Näheres dazu kann dem Merkblatt gemeinsame elterliche Sorge entnommen werden.

AHV- Erziehungsgutschriften
Kommt die gemeinsame elterliche Sorge aufgrund einer Erklärung der Eltern vor dem Zivilsandsamt oder vor der KESB zustande, müssen die Eltern gleichzeitig eine Vereinbarumg über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften treffen oder innert drei Monaten eine solche Vereinbarung bei der zuständigen KESB am Wohnsitz der Kindsmutter einreichen. Geschieht dies nicht, so hat die Kindesschutzbehörde von Amtes wegen über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften zu entscheiden. Dabei werden die Erziehungsgutschriften in vollem Umfang der Mutter angerechnet, wenn die Eltern der KESB  die Betreuungsverhältnisse nicht mitteilen.

Was AHV-Erziehungsgutschriften sind und wem sie angerechnet werden, entnehmen Sie dem
Merkblatt AHV-Erziehungsgutschriften der Informationsstelle AHV/IV.

Kosten
Die Entscheide der KESB sind kostenpflichtig und sind von derjenigen Partei zu tragen, welche den Entscheid in ihrem eigenen Interesse oder durch ihr Verhalten veranlasst hat.
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