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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Waldabstand

Zuständiges Departement: Bau- und Raumentwicklungsdepartement
Zuständige Amtsstelle: Wald und Natur
Verantwortlich: Zihlmann, Kathrin

Waldabstand


Waldabstand

Bauten und Anlagen sind in Waldnähe nur zulässig, wenn sie die Erhaltung, Pflege und Nutzung des Waldes nicht beeinträchtigen (Art. 17 Waldgesetz, Waldgesetz, WaG, SR 921.0).

Der Waldabstand beträgt im Kanton Obwalden 15 m (Art. 40 Abs. 1 Bst. g Baugesetz, BauG, GDB 710.1). Messweise: Gemessen wird der Waldabstand horinzontal von den äussersten Stämmen des geschlossenen Waldes zur Mitte der nächstliegenden Fassade eines Gebäudes (Art. 42 Abs. 2 BauG). Der Waldabstand wird von der Waldgrenze zum nächstliegenden Punkt der projizierten Fassadenlinie oder der Anlage gemessen, wobei die Waldgrenze 2 m ausserhalb der äussersten Stämme des geschlossenen Waldes liegt.

Ausnahmen

Die Gemeinde kann mittels Baulinien kleinere oder auch grössere Waldabstände festlegen; dies ist im Rahmen der Zonenplanung oder der Quartierplanung möglich. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahren richtet sich die Ausnahmeregelung nach Art. 53 BauG.

Haftung

Wer nahe am Wald wohnt, muss sich bewusst sein, dass der Waldeigentümer für Schäden, die durch den Wald enstehen, nur dann haftet, wenn diese die Folge von fehlerhaften Eingriffen oder unsachgemässer Nutzung sind. Für Schäden, die ohne sein Zutun entstehen (z.B. infolge Sturm, Erosion oder natürlicher Alterung) haftet der Waldeigentümer nicht.

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