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Obwalden
im Herzen der Schweiz – überraschend einzigartig

Planungszone

Zuständiges Departement: Bau- und Raumentwicklungsdepartement
Zuständige Amtsstelle: Naturgefahren

Planungszone

Zweck

Aus Hochwasserschutzgründen und zur Umsetzung von Art. 21 WBV resp. Art 36a GSchG sind die Gewässerräume, Überlastkorridore und Freihaltezonen für zukünftige Naturgefahrenabwehrprojekte freizuhalten.
Mit dem Sichern der Gewässerräume, Überlastkorridore und Freihaltezonen für zukünftige Naturgefahrenabwehrprojekte werden den Gewässern die notwendigen Räume zur Verfügung gestellt, welche diese benötigen um Hochwasser möglichst schadlos abzuführen und ihre ökologischen Funktionen zu erfüllen.
Bis die notwendigen Gewässerräume, Überlastkorridore und Freihalteräume der Gewässer in der Nutzungsplanung rechtsverbindlich ausgeschieden sind, wird als vorsorgliche Massnahme zum Schutz von Bevölkerung und Sachwerten eine kantonale Planungszone (Planungszone 2015) erlassen. Die Planungszone hat eine Gültigkeit von maximal 5 Jahren. Sie wird in diesem Zeitraum entweder durch definitiv ausgeschiedene Gewässerräume, gesicherte Überlastkorridore, realisierte Naturgefahrenabwehrprojekte oder nach 5 Jahren durch eine neue Planungszone abgelöst.

Räumlicher Geltungsbereich (Perimeter)

Die Planungszone erstreckt sich über das ganze Kantonsgebiet und umfasst:

a. die Gewässerräume für Fliessgewässer entlang von Fliessgewässern auf einem beidseitigen Streifen mit einer Breite von je:
  • 8 m plus die Breite der bestehenden Gerinnesohle bei Fliessgewässern mit einer Gerinnesohle bis 12 m Breite,
  • 20 m bei Fliessgewässern mit einer bestehenden Gerinnesohle von mehr als 12 m Breite.
Der Gewässerraum der Fliessgewässer setzt sich damit zusammen aus dem linksseitigen Uferstreifen, der Gerinnesohle und dem rechtsseitigen Uferstreifen.

b. die Gewässerräume für stehende Gewässer rund um die stehenden Gewässer:
  • bei stehenden Gewässern mit einer Wasserfläche von mehr als 0,5 ha 20 m rund um das stehende Gewässer.

c. die Überlastkorridore und Freihalteräume für Naturgefahrenabwehrprojekte gemäss Plänen Planungszone 2015 vom
6. August 2015.
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