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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Verkehrsprävention

Zuständige Amtsstelle: Kantonspolizei

Rad steht


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Rad steht, Kind geht!

Für Zehntausende von Schülern werden demnächst die Schulglocken den neuen Schulanfang einläuten, und viele Kinder werden sich zum ersten Mal auf den Weg zur Schule begeben. Unabhängig vom Alter und egal, ob zu Fuss oder mit einem Fahrzeug unterwegs, werden die Kinder auf dem Schulweg den Gefahren des Verkehrs ausgesetzt sein.

Zwischen 2000 und 2006 hat sich die Anzahl Kinder, die als Fussgänger oder Velofahrer der Strasse zum Opfer fielen, beinahe um die Hälfte verringert. Dieser erfreuliche Rückgang ist das Resultat einer Reihe von langfristigen Massnahmen: Sensibilisierungskampagnen, andauernde Verkehrserziehung an den Schulen, aber auch verstärkte Polizeikontrollen in der Nähe von Schulhäusern sowie ein besonderes Augenmerk bei der Ausbildung von Fahrzeuglenkern. Die sinkende Tendenz bei den Unfällen soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass jedes Jahr nach wie vor viele Kinder bei Verkehrsunfällen schwer  verletzt oder getötet werden. Kinder gehören weiterhin zu den verletzlichsten Verkehrsteilnehmern.

Die Sicherheit der Kinder geht alle etwas an. Mangels Erfahrung und aufgrund ihrer bisweilen realitätsfremden Wahrnehmung des Verkehrs sind die Jüngsten den Gefahren der Strasse besonders stark ausgesetzt.

Ratschläge für Eltern
  • Seien Sie stets ein gutes Beispiel, wenn Sie zu Fuss, mit dem Velo oder mit einem Motorfahrzeug unterwegs sind: Ihre Kinder imitieren Ihr Verhalten.
  • Verzichten Sie darauf, Ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu bringen, damit es seine eigenen Erfahrungen mit dem Verkehr machen kann.
  • Begleiten Sie Ihr Kind mehrmals auf dem Weg zur Schule, bzw. auf dem Weg zum Schulbus. Wählen Sie dabei nicht die kürzeste Route, sondern die sicherste. Wenn Sie Ihr Kind nach Schulschluss abholen, warten Sie nicht auf der gegenüberliegenden Strassenseite.
  • Versichern Sie sich, dass Ihr Kind stillsteht, bevor es eine Strasse überquert (es gilt: "warte, luege, lose, laufe"). Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Fussgängerstreifen erst betritt, wenn die Autos angehalten haben.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auch dann auf den Verkehr achten muss, wenn die Ampel für die Fussgänger auf Grün steht.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich rechtzeitig auf den Weg macht, denn Stress und Eile erhöhen das Unfallrisiko.
  • Lassen Sie Ihr Kind nur dann mit dem Velo zur Schule fahren, wenn Sie das Velo für das geeignete Verkehrsmittel halten und sicher sind, dass Ihr Kind die Situation beherrscht. Machen Sie mit Ihrem Kind auf der betreffenden Strecke Übungsfahrten. Halten Sie Ihr Kind dazu an, seinen Helm zu tragen, und tragen Sie selbst einen.

Ratschläge für Fahrzeuglenker
  • Seien Sie in der Nähe von Schulen und bei den Haltestellen von Schulbussen und öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam – insbesondere bei Schulschluss, wenn die Kinder Bewegungsdrang verspüren.
  • Vermindern Sie Ihre Geschwindigkeit, wenn Sie Kinder am Strassenrand erblicken, und seien Sie bremsbereit.
  • Halten Sie vor einem Fussgängerstreifen, den ein Kind überqueren will oder auf dem ein Kind bereits süber die Strasse geht, immer vollständig an. Kinder lernen nämlich in der Verkehrserziehung, dass sie die Strasse erst dann überqueren sollen, wenn die Fahrzeuge vor dem Fussgängerstreifen angehalten haben. Geben Sie Kindern keine Handzeichen, denn sie könnten sich dadurch veranlasst sehen, unvermittelt über die Strasse zu rennen, ohne auf weitere Gefahren zu achten (z.B. aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge).
  • Vorsicht bei Kindern, die mit dem Velo unterwegs sind. Sie beherrschen oftmals ihr Fahrzeug noch nicht vollständig. Halten Sie genügend seitlichen Abstand und seien Sie auf inkorrektes Verhalten seitens der Kinder gefasst.
  • Seien Sie stets ein gutes Beispiel, selbst dann, wenn Sie zu Fuss unterwegs sind, denn die Kinder ahmen Ihr Verhalten nach.

zur Kampagne

Dokument Kinder auf dem Schulweg (pdf, 828.5 kB)

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