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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Denkmalpflege / Restaurierungsbegleitung

Zuständige Amtsstelle: Denkmalpflege und Archäologie
Verantwortlich: Omachen, Peter

Die kantonale Denkmalpflege fördert den Erhalt und die Pflege wertvoller Ortsbilder, Baudenkmäler und geschichtlicher Stätten in Obwalden, einschliesslich deren Ausstattung und Umgebung. Die Aufgaben umfassen Restaurierungsbegleitung, Inventarisation, Vorbereitung von Unterschutzstellungen, Bauforschung  und Beratung.

Restaurierungsbegleitung
Bauliche Massnahmen an Schutzobjekten sind frühzeitig, mit Vorteil bereits zu Beginn der Planungsphase, mit der kantonalen Fachstelle abzusprechen. Der Kantonale Denkmalpfleger begleitet die Planung und Ausführung von baulichen Massnahmen, allenfalls unter Beizug von Experten des Bundes. Gesuche um Restaurierungsbeiträge für Kulturobjekte können mit einem Gesuchsformular und den weiteren erforderlichen Unterlagen an die kantonalen Fachstelle gerichtet werden.

Inventarisation
Die Grundlage für jegliche denkmalpflegerische Tätigkeit ist die Kenntnis des Denkmälerbestandes. Zwischen 1975 und 1995 ist das grosse "Inventar der schützenswerten Bau- und Kulturdenkmäler des Kantons Obwalden" erstellt worden. Es dient u. a. zur Auswahl der Schutzobjekte. Ergänzend dazu werden bei Bedarf Spezialinventare zu bestimmten Themen erstellt. Darüber hinaus führt die Fachstelle ein umfangreiches Dokumenten- und Bildarchiv.

Vorbereitung von Unterschutzstellungen
Die Unterschutzstellungen erfolgen im Kanton Obwalden gemeindeweise im Rahmen von Schutzplänen (Kulturobjekte von regionaler und nationaler Bedeutung) bzw. im Rahmen der Zonenpläne (Kulturobjekte von lokaler Bedeutung). Aufgrund der Inventare erstellt die kantonale Fachstelle in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Kulturpflegekommission Listen der zu schützenden Kulturobjekte, die dem Kanton bzw. den Einwohnergemeinden zur Unterschutzstellung vorgeschlagen werden. Die Schutzpläne werden periodisch überprüft und auf den neuesten Stand gebracht.

Bauforschung
Die Bauforschung führt baugeschichtliche Untersuchungen bei Massnahmen an geschützten Kulturobjekten durch. Damit liefert sie der Denkmalpflege Entscheidungsgrundlagen und sichert die gewonnenen Erkenntnisse. Diese tragen zum Verständnis und zur richtigen Einschätzung des historischen Bestandes bei. Oftmals können verborgene Bauteile des Denkmals zum Vorschein gebracht, statische Prinzipien und Schadensbilder erklärt und exakte Baudaten und -etappen nachgewiesen werden. Art und Umfang der Untersuchungen richtet sich nach dem Ausmass der Eingriffe.

Beratung
Die kantonale Fachstelle verfasst Stellungnahmen zu Baueingabeprojekten im Rahmen der Ortsbildschutzzonen und des Umgebungsschutzes von Kulturobjekten. Sie steht in diesem Zusammenhang Bauherren und Planenden unentgeltlich beratend zur Verfügung.

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