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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Bundesprogramm Ressourceneffizienz Schleppschlaucheinsatz und Reduktion von Ammoniakverlusten

Zuständige Amtsstelle: Direktzahlungen
Verantwortlich: Ettlin, Niklaus

Schleppschlauchverteiler


Das interkantonale Ressourcenprojekt zur Verminderung der Ammoniakverluste und der Geruchsemmissionen aus der Landwirtschaft der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug ist per Ende 2015 ausgelaufen. Neue Anmeldungen können beim Bundesprogramm Ressourceneffizienz jeweils bei der Betriebsdatenerhebung gemacht werden.

Stickstoff als wertvoller Nährstoff
Gesamtschweizerisch stammt der grösste Teil der Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft. Hauptverursacherin ist dabei die Tierproduktion, wobei das Rindvieh, gefolgt von den Schweinen und dem Geflügel am meisten dazu beiträgt. Dies wirkt sich aufgrund der Ausrichtung auf die Tierhaltung besonders in der Zentralschweiz stark aus. Einerseits geht damit der wertvolle Pflanzennährstoff Stickstoff verloren und andererseits wird das Ammoniak in der Luft verfrachtet und empfindliche Ökosysteme wie beispielsweise die Wälder oder die Naturschutzflächen werden belastet.

Massnahme Einsatz Schleppschlauchverteiler wird unterstützt
Als wirksame Massnahme zur Verminderung der Ammoniakverluste aber auch der Geruchsemissionen gilt der Einsatz der Schleppschlauchverteiler, bei welchem die Hofdünger bodennah ausgebracht werden. Den am Bundesprogramm Ressourceneffizienz teilnehmenden Betrieben ist es freigestellt, wie viele der landwirtschaftlichen Nutzflächen wie manches Mal mit Schleppschlauch gedüngt werden, es besteht kein Zwang bezüglich dem flächenmässigen Umfang der Schleppschlauchgaben!


Zusätzliche bauliche Massnahmen auf Einzelbetrieben
Bauliche Massnahmen auf Einzelbetrieben, welche zur Verminderung der Ammoniak-Verluste beitragen, können im Rahmen des Ressourcenprojektes ebenfalls mit Beiträgen unterstützt werden. Beitragsberechtigte Massnahmen betreffen das Klima im Stall und Laufhof (Lüftung, Wärmedämmung, Beschattung, Windschutz) und Einrichtungen zur besseren Reinigung der Stallböden. Insbesondere die dauerhafte Abdeckung von bestehenden offenen Güllenlagern ist eine sehr wirksame Massnahme. Diese wird mit namhaften, nicht rückzahlbaren Beiträgen unterstützt.

Gutes Hofdüngermanagement als Voraussetzung
Bei den Massnahmen des Bundesprogrammes Ressourceneffizienz ist ein sorgfältiger und bewusster Umgang mit den Hofdüngern Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung. Dabei werden die Gesuchstellenden verpflichtet ihr Hofdüngermanagement so zu verbessern, dass möglichst wenig Ammoniak verloren geht. Dazu gehören insbesondere die gute Planung der Hofdüngerausbringung über das Jahr, die Verdünnung der Gülle, die Berücksichtigung der Tageszeit und Witterung sowie des Boden- und Vegetationszustands.

Dokument Wegleitung_Ressourcenprojekt_Schleppschlauch_Agriportal_2017.pdf (pdf, 1076.6 kB)

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