Medienmitteilungen KAPO

Sicherheitsfunknetz POLYCOM Obwalden geht in Betrieb (26.07.2010)
Der Kanton Obwalden nimmt heute das neue POLYCOM-Funknetz in Betrieb. Die organisationsübergreifende Kommunikation wird durch POLYCOM wesentlich vereinfacht, was zur verbesserten Zusammenarbeit der Rettungs- und Interventionsdienste im Ereignisfall beiträgt.
Die bestehende Funk-Infrastruktur, welche im Jahr 1997 in Betrieb genommen wurde, ist an ihrer technischen Altersgrenze angelangt. Ein Ausfall von Einzelkomponenten hätte gar das Risiko eines Totalunterbruches bedeutet.
Zur langfristigen Sicherung des Funkbetriebes Obwalden wurde das Projekt POLYCOM gestartet. Das Parlament hiess im Dezember 2008 den Antrag des Sicherheits- und Justizdepartementes, zur Sicherung des Funkbetriebes das heutige analoge Funksystem durch das digitale System POLYCOM zu ersetzen, gut.
Armee, Zivilschutz, Grenzwache, Sanität, Feuerwehr, Polizei, Unterhaltsdienste usw. werden mittelfristig über das flächendeckende Funknetz POLYCOM in der ganzen Schweiz funken können. Obwalden baut dazu ein Teilnetz.
Die Nachbarkantone Uri und Nidwalden haben die Umstellung auf POLYCOM bereits vorgenommen. Die Kantone Luzern, Schwyz und Zug sind an der Umsetzung.
Kollision zwischen einem Personenwagen und der Zentralbahn (23.07.2010)
Heute Morgen kam es bei einem unbewachten Bahnübergang in Engelberg zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und der Zentralbahn. Die beiden Insassen des Personenwagens wurden dabei leicht verletzt. Der Bahnverkehr musste bis 12:45 Uhr unterbrochen werden.
Am Freitag, 23.07.2010, um 11:10 Uhr, kam es ca. 400 Meter vor dem Bahnhof Engelberg zu einem Verkehrsunfall. Eine Fahrzeuglenkerin übersah den in Richtung Bahnhof fahrende Zug beim Überqueren des unbewachten Bahnübergangs. Trotz Vollbremsung der Bahn konnte eine Kollision nicht verhindert werden. Die im siebten Monat schwangere Fahrzeuglenkerin und ihre Beifahrerin erlitten dabei leichte Verletzungen. In der Bahn wurden keine Personen verletzt.
Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Personenwagens musste der Zugverkehr 1 Stunde und 35 Minuten eingestellt werden. Es wurden sofort Ersatzbusse durch die Zentralbahn eingesetzt.
Der Personenwagen erlitt durch die Kollision Totalschaden und die Bahn geringer Sachschaden.