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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Öffentlicher Verkehr: Moderater Angebotsausbau zu tieferen Kosten

Der Regierungsrat hat dem geplanten Bus- und Bahn-Angebot für die Fahrplanjahre 2020/21 zugestimmt. Dank gestiegenen Kundenfrequenzen kann die Abgeltungssumme trotz einem punktuellen Angebotsausbau gesenkt werden. Das geplante Angebot wird in den kommenden Wochen noch mit der zb Zentralbahn AG und der PostAuto Schweiz AG definitiv in den Schlussverhandlungen bereinigt.

Die Fahrpläne 2020 und 2021 entsprechen grundsätzlich dem aktuellen, bewährten Fahrplan 2019. Mehrere Ausbauwünsche der Einwohnergemeinden konnten zudem berücksichtigt werden. Im Sinne einer nachhaltigen Planung unterstützt der Regierungsrat diese Angebotserweiterungen. Sie verstärken die gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr und tragen damit wesentlich zur Attraktivität des Kantons Obwalden als Wohnkanton aber auch als Wirtschafts- und Tourismusstandort bei.

Verbesserungen im Fahrplan 2020 und 2021

  • Ramersberg: Realisiert wird gemäss Angebotsbestellung die Buslinie Sarnen-Ramersberg. Von Montag bis Freitag wird Ramersberg mit neun Kurspaaren bedient. Am Wochenende wird mit vier Kurspaaren ein reduziertes Angebot gefahren. Die Haltestelle „Abzweigung Ramersberg“ an der Schwanderstrasse nach Stalden wird aus Sicherheitsgründen Ende Fahrplan 2019 geschlossen.
  • Verlängerung Sommerangebot Stalden-Langis: In den vergangenen Jahren war vielfach nach den Herbstferien bis Ende Oktober noch bestes Wanderwetter. Deshalb wird der Busbetrieb von Stalden nach Langis bis 1. November verlängert.
  • Buslinienverlängerung Sachseln-Sarnen: Die Buslinienverlängerung Sachseln-Sarnen (bisheriger Pilotbetrieb) wird in die reguläre Angebotsbestellung aufgenommen. Das Angebot ist bei der Bevölkerung beliebt und nicht mehr weg zu denken.
  • Engelberg: Der Anschluss nach Engelberg soll mit einer zusätzlichen Spätverbindung von Luzern nach Engelberg um 22:10 Uhr verbessert werden. Der letzte Zug ab Engelberg fährt in der Folge um 23:02 Uhr. Somit ist es auch möglich, Luzern ohne Umsteigen zu erreichen. Das Angebot hängt aktuell noch von der Zustimmung der anderen Besteller ab (Luzern, Nidwalden und Bund).

Änderung bei der Bus-Linie auf der Panoramastrasse
Im Nachgang zu den subventionsrechtlichen Unregelmässigkeiten hat zudem die PostAuto Schweiz AG die Abgeltung für die bisherige Bus-Linie auf der Panoramastrasse Giswil-Sörenberg überprüft und wird sie nicht mehr eigenfinanziert betreiben. Die offerierte Option für den Kanton Obwalden steht jedoch in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis und er wird diese deshalb nicht bestellen.

 

Die Abgeltungen gehen zurück
Die Abgeltungen für das Angebot im öffentlichen Verkehr entwickeln sich ebenfalls zufriedenstellend. Die geplanten Gesamtkosten des Angebots für die Fahrplanjahre 2020/2021 betragen jährlich 3,25 bzw. 3,23 Millionen Franken. Die Abgeltungen liegen signifikant unter den Werten der Fahrplanjahre 2018/2019 mit jeweils 3,95 Millionen Franken. Unter Berücksichtigung der Kosten für die Infrastruktur, die an den Bahninfrastrukturfonds (BIF) bezahlt werden, ist von einer Einsparung beim öffentlichen Verkehr von jährlich rund Fr. 433 000.– auszugehen. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung auf die Erhöhung der Bundesmittel, verbesserte Auslastungen, höhere Kostendeckungsgrade und in der Folge steigende Erlöse aus dem Personenverkehr, insbesondere auf den Linien der Zentralbahn. Der Regierungsrat nimmt diesen Sparbeitrag erfreut zur Kenntnis. Er hat das Volkswirtschaftsdepartement ermächtigt, mit den beteiligten Transportunternehmen zb Zentralbahn AG sowie PostAuto Schweiz AG die entsprechenden Angebotsvereinbarungen für die Fahrplanjahre 2020/2021 abzuschliessen.

Positive Entwicklungen im öffentlichen Verkehr im Kanton Obwalden
In den vergangenen fünf Jahren hat sich in Obwalden die Nachfrage im öffentlichen Verkehr sehr positiv entwickelt. So stieg die Nachfrage zwischen 2013 und 2018 bei der Bahn um 19,2 Prozent und bei den Bus-Linien der Postauto AG um 18,6 Prozent. Die Kundenzufriedenheit stieg auf den im Quervergleich höchsten Wert (80 von 100 möglichen Punkten) dank der erbrachten hohen Qualität durch die Transportunternehmen. Im Vergleich dazu liegt dieser Wert in Luzern bei 76 und beim Zürcher Verkehrsverbund bei 77 Punkten.


Dokument 19-36_MM_RR_Angebotsbestellung_oV_2020-21.pdf (pdf, 38.1 kB)


Datum der Neuigkeit 27. Juni 2019