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Obwalden
in einmaliger Landschaft – aufstrebend

Projekt Aufwertung Südufer Alpnachersee: Kreditvorlage an Kantonsrat

Mit dem Projekt Aufwertung Südufer Alpnachersee wird dem Kantonsrat ein weiteres Teilprojekt der Wasserbaumassnahmen zwischen Sarner- und Alpnachersee zur Genehmigung vorgelegt. Im Mündungsbereich der Sarneraa in den Alpnachersee sind Schüttungen von Ausbruch- und Aushubmaterial aus dem Hochwasserentlastungsstollen vorgesehen. Gleichzeitig wird der Mündungsbereich aufgewertet. Der Objektkredit beläuft sich auf 10,95 Millionen Franken.

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat die Genehmigung des Bauprojekts und des Kredits über 10,95 Millionen Franken. Gegenstand der Arbeiten sind zum einen Seeschüttungen im Bereich der Mündungsbucht mit überschüssigem Ausbruch- und Aushubmaterial aus dem Hochwasserentlastungsstollen Ost sowie aus ausserkantonalen Drittprojekten. Im Projekt sind auch Anpassungen und Verstärkungen an der Flurstrasse zwischen Eichibrücke und dem Südufer des Alpnachersees enthalten. Zur Aufwertung des Freizeit- und Erholungsraums für Bevölkerung und Besucher sieht das Projekt Massnahmen im Bereich der Mündungsbucht Sarneraa vor. Die vorliegende Planung ergänzt die Projekte Hochwassersicherheit Sarneraatal und Sarneraa Alpnach zu einem gesamtheitlichen Hochwasserschutz an der Sarneraa vom Sarnersee bis zum Alpnachersee.

Finanzielle und ökologische Vorteile
Die im Zeitraum Juni bis Oktober 2018 vorgenommenen Untersuchungen der Mündungsbucht Sarneraa sowie der angrenzenden Buchten haben bestätigt, dass trotz optisch schöner Landschaft die Lebensräume für Fische und andere Wasserlebewesen beeinträchtigt sind. Dieser Lebensraum ist infolge des Kiesabbaus am Südufer des Alpnachersees grösstenteils verloren gegangen und soll durch das Projekt wiederhergestellt werden.

Aufgrund des grossen Aufwertungspotentials und des Nutzens für Natur und Landschaft rechnet der Kanton mit einem hohen Bundesbeitrag für das Projekt. Einsparungen erwartet der Kanton durch die Verwendung von Aushubmaterial aus den Hochwasserschutzprojekten im Sarneraatal: Anstelle von langen Abtransporten und Ablagerungen in einer Deponie kann das Material im Bereich der Mündungsbucht der Sarneraa geschüttet und ökologisch sinnvoll verwertet werden.

Durch die Schüttungen entstehen nicht nur ökologisch wertvolle Flachwasserzonen und Flachmoorgebiete. Es werden auch neue Erholungsräume geschaffen. Mit der Schaffung der ökologischen Flächen im Uferbereich kann gleichzeitig der Verbrauch von Kulturland für ökologische Ausgleichmassnahmen vermindert werden.

Zeitplan orientiert sich an laufenden Wasserbauprojekten
Um das überschüssige Aushub- und Ausbruchmaterial aus dem Hochwasserentlastungsstollen verwerten zu können, ist der Terminplan auf das Projekt Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost abgestimmt. Die Ausführung ist gemäss heutiger Planung für die Jahre 2019 (vorgezogene Arbeiten wie Ausbaggerung einer Fahrrinne und Vorschüttungen) und für die Jahre 2020 bis 2022 (Hauptarbeiten des Teilprojekts Mündungsbucht) geplant.

Der Kantonsrat berät das Geschäft am 24. Januar 2019.

Link: Geschäftsunterlagen Kantonsrat


Dokument 18-74_MM_RR_KR_Aufwertung_Sudufer_Alpnachersee.pdf (pdf, 277.5 kB)


Datum der Neuigkeit 21. Dez. 2018