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Obwalden
in Traditionen verwurzelt – innovativ

Berufslehre weiterhin sehr begehrt: Zwei Drittel der Schulaustretenden wählen diesen Weg

In Nidwalden haben diesen Sommer 361 und in Obwalden 386 Jugendliche die obligatorische Schulzeit beendet. In der Wahl einer Anschlusslösung zeigen sich zwischen den beiden Kantonen ebenso Parallelen wie Unterschiede. Die Abweichungen zu den Vorjahreszahlen liegen im erwarteten Schwankungsbereich.

Berufslehren: Gemeinsam ist beiden Kantonen, dass wie in den vergangenen Jahren rund zwei Drittel der Jugendlichen eine Berufslehre aus etwa 65 verschiedenen Berufen wählen. In beiden Kantonen beginnen drei Viertel der Jugendlichen ihre berufliche Grundbildung im eigenen Kanton. Ausserkantonal haben sie vorwiegend in den jeweiligen Nachbarkantonen und im Kanton Luzern Ausbildungsplätze gefunden. Die meisten Lehrstellen werden zwischen August und Oktober vergeben, seit einigen Jahren sind allerdings auch Ende der 3. Orientierungsschule noch viele offene Lehrstellen auch in für Jugendliche attraktiven Berufen vorhanden.

Gegenüber dem Vorjahr wählten Obwaldner Schulabgängerinnen und -abgänger den Beruf Fachfrau Gesundheit fast doppelt so häufig (22 zu 14, fast ausschliesslich junge Frauen). In der Hitliste der Berufe liegt diese Ausbildung hinter Kaufmann/Kauffrau auf dem zweiten Rang. Bei den jungen Männern wählten nur 7 eine kaufmännische Lehre, dies gegenüber 22 Lehrverträgen bei den jungen Frauen. Somit liegt hier der Kaufmann in der Hitliste an dritter Stelle. Auch die Berufe im Autogewerbe nahmen von 5 Lehrverträgen im Vorjahr auf 13 im Jahr 2018 markant zu.

In Nidwalden präsentiert sich die Situation bei den Lehrverträgen etwas anders. 12 Jugendliche beginnen eine Berufslehre als Detailhandelsfachleute, im Vorjahr waren es noch 26. Der Beruf der Fachleute Gesundheit zählt 11 Lehrverträge. Die Verteilung der Kaufleute ist zwischen jungen Männern und jungen Frauen eher ausgeglichen. Eine aufsteigende Tendenz zeigen die Berufe Informatiker/in (plus 4) und Koch/Köchin (plus 5).

Weiterführende Schulen: In Nidwalden bleibt der Anteil der Jugendlichen, die eine weiterführende Schule besuchen, mit 25.5 Prozent praktisch gleich wie im Vorjahr. 78 von 92 Jugendlichen besuchen das Kollegium St. Fidelis in Stans, die anderen absolvieren die Sportmittelschule und die Stiftsschule Engelberg sowie eine Fachmittelschule und weitere Gymnasien ausserhalb des Kantons. In Obwalden allerdings ist dieser Anteil im 2018 auf 21.8 Prozent zurückgegangen. 85 Prozent besuchen die Kantonsschule in Sarnen und die Stiftsschule Engelberg. Die anderen Jugendlichen wählten ebenfalls die Sportmittelschule Engelberg, eine Fachmittelschule oder ausserkantonale respektive ausländische Gymnasien.

Zwischenjahre: In Obwalden ist der Anteil der Jugendlichen, die ein Zwischenjahr absolvieren, von 10.6 auf 14 Prozent angestiegen, in Nidwalden ist er etwa gleichgeblieben. In beiden Kantonen wählte ein Drittel das kombinierte, schulische oder integrative Brückenangebot (KBA, SBA, IBA), die anderen zwei Drittel verschiedene private Angebote. Dazu gehören private Schuljahre in der Deutschschweiz, Sprachaufenthalte im In- und Ausland, Sozialjahre und auch Praktika. Zwischenjahre werden in beiden Kantonen zu drei Vierteln von jungen Frauen gewählt, der Anteil junger Männer beträgt im Jahr 2018 nur 25 Prozent. In Obwalden fällt auf, dass Praktika in Kindertagesstätten, Sozialjahre sowie Hauswirtschaftsjahre in der Deutsch- und Westschweiz markant zugenommen haben.
Erfreulich ist, dass in Obwalden keine Jugendlichen und in Nidwalden nur zwei nach dem Ende der obligatorischen Schulzeit noch eine Anschlusslösung suchen.

Detaillierte Angaben:


Dokument Medienmitteilung_Schulenderhebung_2018_OWNW.pdf (pdf, 142.0 kB)


Datum der Mitteilung 24. Juli 2018